Donnerstag, 7. März 2019

Lake Tekapo + Rakaia Gorge

Nach einem entspannten Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Wanderung - die ein echter Geheimtipp ist. Die Wanderstrecke über eine kleine Halbinsel am Lake Tekapo ist zwar ausgeschildert, doch wir sahen während der ganzen Zeit insgesamt nur 3 Personen aus der Ferne. Durch goldgelbes Gras wanderten wir mal wieder etwa eine dreiviertel Stunde bis an eine Landspitze mit tollen Aussichten auf den türkisblauen See. Dank eines Hinweises in einem meiner unbekannteren Reiseführer bogen wir dort dann vom eigentlichen Trampelpfad ab und kletterten ans Ufer hinunter. Vom Strand aus hat man nämlich einen tollen Blick auf weiße Klippen, der einem sonst verwehrt bleibt. Offenbar hatte niemand der anderen Wanderer den Tipp gelesen, denn wir waren dort vollkommen alleine! Nachdem Lara mal wieder ein kleines Nickerchen in der Kraxe gemacht und ich die Drohne ein bisschen fliegen hab lassen, machten wir uns dann auf den beschwerlicheren Rückweg. Zum einen war es in der Mittagssonne zwischenzeitlich deutlich heißer geworden und zum anderen mussten wir die Klippen erstmal wieder hochkraxeln, was gar nicht so ohne war. Unzählige umher hoppelnde Hasen heiterten die Stimmung aber auf und Lara feuerte mich aus der Kraxe heraus zusätzlich an, so dass wir es dann doch wieder zurück zum Camper schafften.

Beim anschließenden Einkauf im Supermarkt von Tekapo geschah dann das erste richtige Ärgernis der Reise: Ein Franzose blieb mit dem Außenspiegel seines Wohnmobils an unserem geparkten Camper hängen und beschädigte ihn. Leider war er erstmal nicht ganz so einsichtig, so dass sich das ganze als etwas nervig erwies. Letztendlich füllte er mit uns zusammen dann aber doch das Schadensformular aus und wir hoffen, dass jetzt dann alles problemlos klappt.

Anschließend hätten wir dann vor lauter Durcheinander fast noch die Church of the Good Shephard vergessen, eine winzige, malerische Kirche am Seeufer des Lake Tekapo. Der Blick aus der schlichten Kirche heraus ist echt beeindruckend!

Durch relativ monotone Landschaft ging es dann weiter bis zur Rakaia Gorge, wo wir einen wunderschönen und auch noch günstigen Campingplatz fanden. Besonders Lara freute sich über das grüne Gras überall, auf dem sie wunderbar rumkrabbeln und sich austoben konnte.

Abends gingen wir dann noch runter ans Flussufer, wo wir ein hübsches Fleckchen mit Sandgrund und Strömungsschatten fanden, wo wir uns alle drei nochmals etwas im kühlen Nass erfrischen konnten.