Dienstag, 5. März 2019

Hooker Valley Track

Da wir es gestern schon bis zum White Horse Hill Campground geschafft hatten, konnten wir heute Morgen direkt um 9:30 Uhr vom Camper aus losmarschieren. Der Hooker Valley Track steuert etwa 5 km lang im Tal zwischen verschiedenen Bergen auf den Mt. Cook zu und endet an einem Gletschersee. Als wir los liefen, war es auf dem sehr beliebten Weg noch angenehm leer. Die aufgehende Sonne begann die ersten Gletscher westlich von uns anzustrahlen und wir wanderten bei angenehmen Temperaturen gemütlich auf dem geschotterten Weg über verschiedene Hängebrücken und kleinere Hügel. Die Aussicht wurde nach jeder Kurve immer fantastischer und nach etwa 1,5 Stunden (inkl. einiger Fotostopps) waren wir am See angekommen. Lara saß während der Wanderung gemütlich in der Kraxe, was ihr super gut gefiel. Auf dem Hinweg verschlief sie sogar einen Teil.

Am Hooker Lake, wie der letzte Gletschersee heißt, picknickten wir dann und Lara konnte mal wieder einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Kleine Steine von A nach B zu bugsieren. Außerdem scheint sie relativ Kälte unempfindlich zu sein, denn auch mit einem kleinen Stück Gletschereis hantierte sie rum und wollte anschließend am liebsten in den See krabbeln.

Als dann nach etwa einer Stunde langsam aber sicher die erwarteten Touri-Horden (inklusive Asia-Busladungen) eintrafen, machten wir uns schnell wieder auf den Rückweg. Da die Sonne heute wieder knallte, waren wir erneut froh, so früh los gelaufen zu sein. Wir kamen nämlich ganz schön ins schwitzen. Es lohnt sich also auf jeden Fall früh auf den Hooker Valley Track zu starten!

Als ob es nicht schon anstrengend genug gewesen wäre, erklomm ich anschließend noch einen Aussichtspunkt zum Tasman Glacier, bevor wir uns entlang des Lake Pukaki auf den Rückweg aus dem Tal machten.

Weiter ging es mal wieder über endlos erscheinende Ebenen Boss zum Lake Tekapo...der dem vorigen Gletschersee recht ähnlich ist. Auf einer günstigen Campsite nahe des Sees stellten wir unseren Camper ab. Da es hier jedoch keine Duschen gab, blieb uns nichts anderes übrig, als kurz in den doch recht kühlen See zu springen, wo Lara natürlich mal wieder nichts dagegen hatte.

Anschließend gab es dann paniertes Schnitzel (das gibt es hier tatsächlich im Supermarkt zu kaufen!) mit selbstgemachtem Kartoffel- und Nudelsalat von Meli - herrlich und fast wie daheim :-)