Zum zweiten Mal an zwei Tagen musste der Wecker herhalten, um uns wach zu bekommen. Heute allerdings nur, da Lara nach ihrer üblichen Aufsteh-Zeit nochmal eingenickt war.
Es stand eine Bootstour - diesmal für uns alle drei - auf dem Programm. Am Hafen von Russell wurden wir von einem Katamaran eingesammelt, der uns quer durch die Bay of Islands schippern sollte. In dieser Bucht liegen insgesamt über 140 größere und kleinere Inseln, von denen die meisten unbewohnt sind. Mit mehr Geschwindigkeit als wir eigentlich dachten, düsten wir dann auch schon los. Es dauerte nicht lange, bis wir neben den ersten Inseln auch eine Gruppe Delfine fanden, die einen Spaß daran hatten, um die Boote herumzutanzen. So schauten wir uns das Spektakel eine Weile lang gebannt an, bevor wir weiterfuhren. Im Slalom ging es dann um mehrere Inseln bis zum äußersten Zipfel der Bucht, wo sich ein 'Hole in the Rock' befindet. Dieser natürliche Felsbogen ist so groß, dass wir mit unsrem Boot hindurch fahren konnten. Auf dem Rückweg legten wir dann einen Zwischenstopp auf einer der idyllischen Inseln ein, wo uns ein BBQ-Mittagsbuffet erwartete. Während Lara den Stopp verschlief, badeten Meli und ich noch eine Runde am traumhaften Strand und ich kletterte mal wieder zu einem Aussichtspunkt hoch. Ein wirklich gelungener Ausflug!
Am frühen Nachmittag ging es für uns dann auch schon wieder weiter - diesmal allerdings mit einer kleinen Fähre, statt auf der holprigen Schotterpiste! Uns erwartete nämlich schon die nächste Bucht, in der unser heutiger Holidaypark liegt. Als wir in der Matauri Bay ankamen, hatten wir so langsam das Gefühl, dass wir hier nur so von Traumstrand zu Traumstrand hüpfen. Wir bekamen einen Stellplatz direkt am Strand und können quasi von unserem Camper fast ins Meer hüpfen. Lara feierte den feinen, flachen Sandstrand natürlich gleich mal ordentlich und planschte munter vor sich hin. Wir wissen noch gar nicht so genau, wie wir ihr in Deutschland klar machen sollen, dass es sowas bei uns zu Hause nicht mehr gibt...
Unsere kürzlich überlegte, neue Route haben wir übrigens zwischenzeitlich schon wieder verworfen und werden Morgen jetzt bis an den nördlichsten Punkt der Insel fahren. Internet ist hier oben etwas mau, aber die Natur macht das wieder wett :-)