Donnerstag, 28. März 2019

Rarawa Beach + Wairere Boulders

Heute Vormittag schien uns das Wetterglück diesen Urlaub das erste Mal etwas verlassen zu haben. Als wir nämlich mit den vier 'Renningern' zusammen eine Runde an unserem Strand spazierten, kam ein ordentlicher Regenschauer runter, der uns schnell wieder zurück zu den Campern trieb. Allerdings ist das im übrigen noch gar nichts zu dem was gerade auf der Südinsel passiert: Dort sind aufgrund von Überflutungen und Erdrutschen ganze Straßen und Gebiete gesperrt...also haben wir in jedem Fall die richtige Reiserichtung gewählt gehabt!

Ohne so richtigen Plan fuhren wir dann erstmal los in Richtung Süden (in eine andere Richtung ging es von da oben ja auch nicht...) und hielten nach etwa einer Stunde Fahrt an einem weiteren Sandstrand an. Dieser war schneeweiß und hauchfein und zu unserem Glück hatte sich auch das Wetter wieder gebessert und sogar die Sonne kam ab und zu durch. So spazierten wir dann zu siebt den dortigen Strand (Rarawa Beach) bis zum Ende entlang. Dort befanden sich einige Felsen, die kleine Pools formten, in denen man entweder kleine Shrimps beobachten oder so wie ich eine Runde Baden gehen konnte.

Da es dort so schön war, kamen wir dort erst um einiges später los als geplant. Zudem hatten wir irgendwie alle die heutige Strecke ein bisschen unterschätzt, so dass wir uns für das restliche Tagesprogramm ein bisschen beeilen mussten.

Nach weiteren zwei Stunden Fahrt gelangten Lara, Meli und ich dann an unserem nächsten Stopp, den Wairere Boulders, an. Dabei handelt es sich um einen kleinen Park rund um einen Fluss, in dem und um den herum riesige Gesteinsformationen herumliegen, die von einem Vulkanausbruch stammen. Auf kleinen Trampelpfaden kletterten wir mal wieder durch dschungelartiges Gelände, vorbei an Kauribäumen, durch Höhlen hindurch und über kleine Brücken drüber. Nebenbei konnten wir nach versteckten Baumhäusern und Steintieren Ausschau halten, die sich um die Wege herum befanden.

Pünktlich zu einem traumhaften Sonnenuntergang schafften wir es dann doch noch zu unserer heutigen Campsite, wo auch die Renninger Familie fast zeitgleich mit uns eintraf. Lara, Niko und Celine spielten gleich wieder eifrig auf dem Schotterparkplatz eine Runde, während wir übrigen das Abendessen vorbereiteten. Es gab heute nämlich den gestern geschenkt bekommenen Fisch, von dem wir mittlerweile herausgefunden haben, dass es sich um den neuseeländischen Kahawai handelt. Frisch vom Grill mit allerlei Beilagen ergab dieser schließlich einen super leckeren Tagesabschluss!