Sonntag, 14. August 2016

Swakopmund

Mit Tommy ging es heute in die Wüste. In einem Allrad-Geländefahrzeug aus den 70er-Jahren wollte uns der sympathische Tourguide die kleinen Bewohner der Namib-Wüste näher bringen. Mit einem lustigen afrikanisch-deutschen Dialekt erklärte er uns allerhand über kleine Käfer und etwas größere Eidechsen während es zwischendurch kreuz und quer durch die Dünen ging. Nach einigem Suchen entdeckte er fast immer die eigentlich unsichtbaren Tiere. So zeigte uns Tommy kurz darauf ein Baby-Chamäleon und anschließend eine ziemlich giftige Sandviper, welche sich bei einem Busch im Sand vergraben hatte.

Irgendwie komisch ist die Eigenart der Namibier jeden zweiten Satz mit einem rhetorischen ",nee?!" enden zu lassen. Man weiß nie so richtig ob sie dann auf eine Antwort warten oder nicht. Meistens hat sich jedoch ein kurzes Nicken bewährt :)

Am frühen Nachmittag war der lohnenswerte Trip dann vorbei und wir picknickten erstmal eine Runde vor unserer Lodge direkt am Meer. Was für eine tolle Location! Außerdem mussten Meli und ich wenigstens einmal unsere Füße in den Atlantik strecken...weiter als bis zu den Knöcheln kamen wir aufgrund der kalten Wassertemperatur aber nicht. 

Nach einer Entspannungsrunde in den Zimmern fuhren wir dann nochmal in die Stadt rein und schlenderten beim Sonnenuntergang an der Strandpromenade entlang und tobten uns noch ein bisschen aus, wie ihr auf dem letzten der Bilder unten sehen könnt :)

Als es draußen dann aber doch zu kalt wurde, ging es ins heißbegehrte Restaurant 'The Tug' direkt an der Jetty. Dort hatte ich bereits vor über einen Monat einen Tisch reservieren müssen! Das Essen dort erklärte dann aber auch warum: Wir bekamen die besten Calamari serviert, die ich je gegessen habe und auch die übrigen Fischgerichte waren absolut top. Mit vollem Magen schleppten wir uns dann mal wieder in die Unterkunft zurück, um für die morgige Weiterfahrt noch genügend Schlaf zu sammeln.

PS: Die Bilder der letzten Tage sind mittlerweile übrigens alle online.