Mittwoch, 17. August 2016

Hohenstein + Omburo-Ost

Der heutige Tag begann mit einer frühen Wanderung rund um die Hohenstein Lodge, bevor es dann zum Frühstück ging. Spontan beschlossen wir zeitig aufzubrechen, um den verbleibenden Tag noch an unserem nächsten Ziel nutzen zu können.

So waren wir bereits um 10 Uhr wieder unterwegs und kämpften uns über Schotterstraßen in den Norden, wo wir kurz vor unsrem Ziel dann schon wieder auf Giraffen stießen :) Diesmal speiste die kleine Herde ein wenig weiter weg, schön anzusehen waren die Tiere aber trotzdem.

Kurz darauf erreichten wir dann gegen 14 Uhr die Gästefarm Omburo-Ost. Einziges Problem: Unser Gastgeber war nicht da! Ein Angestellter drückte uns aber kurz darauf ein Handy in die Hand, woraufhin sich das ganze aufklärte: Unglücklicherweise hatte unseren Hausherrn bei den Einkäufen eine Autopanne ereilt und da die nächstgelegene Stadt hier schätzungsweise 60 km entfernt liegt, konnte es etwas dauern bis er irgendwie wieder zurück zur Farm kam. Unser Plan, noch etwas zu unternehmen, war also kurzerhand ins Wasser gefallenund wir vertrieben uns die Zeit erstmal mit Kartenspielen.

Gegen 4 Uhr kam Hendrik dann wieder zur Farm und begrüßte uns kurz. Da er allerdings dann noch einige Erledigungen machen musste, entschlossen wir uns, den Sonnenuntergang bei der nahegelegenen Vingerklip zu genießen. Hierbei handelt es sich um einen großen Kalksteinturm der im Laufe der Zeit durch Erosionsprozesse entstanden ist und nun wie ein Finger in den Himmel ragt. Glücklicherweise schien außer uns keiner diese Idee zu haben, denn wir waren die einzigen dort :) Die Aussicht auf die umliegenden Ugab-Terrassen war phänomenal und so warteten wir gemütlich ab, bis der Feuerball dahinter verschwunden war.

Zurück bei der Lodge waren dann auch die zwei anderen Gäste bei der Farm eingetroffen und Hendrik erzählte uns noch so einiges über das Farmleben und die Schwierigkeiten mit der aktuellen Dürreperiode hier.