Durch ein munteres Vogelkonzert vor unseren Fenstern wurden Meli und ich schon um 6 Uhr geweckt. Nach ein paar Fotos von den Stromschnellen machten wir uns deshalb schon um 8 Uhr auf den Weg zu einem morgendlichen Game Drive im nahegelegenen Mahango-Nationalpark. Eigentlich heißt dieser bereits seit einigen Jahren Bwabwata-Park, da er mit einem anderen zusammengelegt wurde, der neue Name taucht aber weder auf den Straßenschildern, noch am Eingangstor auf...
Der Nationalpark erwies sich als recht überschaubar, da es nur eine befahrbare Piste am Fluss entlang und ein Wasserloch gab. Trotzdem gab es gleich mal recht viel zu bestaunen. Zuerst kreuzten uns zwei Affen-Clans, bevor wir anschließend unseren ersten Wasserbüffel entdeckten -> Big Five completed! Eine Kurve weiter hatten wir dann Blick auf den Fluss und fanden dort jede Menge Hippos vor. Gleich an der ersten Stelle zählten wir 25 Nilpferde im und am Wasser. Auf dem Rückweg machten wir dann noch einen Abstecher zum einzigen Wasserloch, welches zunächst jedoch recht verlassen aussah. Nach kurzer Zeit entdeckten wir jedoch einen einzelnen Elefanten im Dickicht und dann kam auch schon die ganze Herde aus dem Gehölz gerannt und stritt sich um den besten Platz am Wasser. So beobachteten wir das rege Treiben eine zeitlang aus der Pole Position, bevor wir uns vorerst auf den Rückweg machten.
Nachmittags erfrischten wir uns alle nochmal eine Runde in einem Seitenarm der Stromschnellen, bevor wir mit Hannah und Nick eine zweite Runde durch den Nationalpark drehten. Auf dem Rückweg standen zweimal Elefanten direkt am Fahrbahnrand, auf welche Meli seit unserem Etosha-Erlebnis leicht panisch reagiert. Auf unseren Videos macht sich das aber sicher ganz gut :)