Der Tag heute begann für mich schon um 4 Uhr morgens, da ich nicht mehr schlafen konnte. Statt also blöd im Bett rumzuliegen, entschloss ich mich dazu aufzustehen und den nächtlichen Sternenhimmel hier zu bewundern.
Es ist unglaublich wie viele Sterne man hier sieht! Die komplette Milchstraße war erkennbar und sogar eine Sternschnuppe flog am Horizont vorbei. Nachdem ich versucht hatte diesen atemberaubenden Nachthimmel fotografisch noch irgendwie festzuhalten, huschte ich dann aber doch nochmal unter die warme Bettdecke, um ein bisschen zu schlafen.
Meine Schlafmütze neben mir schaffte das mit Bravour und war bis um 11 Uhr nicht aus den Federn zu bekommen. Das war heute jedoch auch nicht schlimm, da wir bis abends nichts besonderes geplant hatten.
Mittags schlenderten wir deshalb nochmal ein bisschen durchs Dorf und fanden dabei endlich die beste Eisdiele in San Pedro! Über die hatten wir schon einiges gelesen, sie aber nie entdeckt. Dort gab es ausgefallene Eissorten von lokalen Früchten, Coca-Sträuchern und sogar ein Eis mit Pisco Sour-Geschmack -> lecker!
Da es morgen weiter geht, reservierten wir zudem noch für abends einen Tisch in einem der besten Restaurants in der Stadt und bequemten uns anschließend erstmal wieder in unsere Hängematten.
Am Abend bestätigten sich dann die Kritiken: Das Rindersteak war perfekt gegart und die anschließend servierte Crème brulée ließ nicht nur den Zucker, sondern auch Meli dahinschmelzen...
Nach einer abschließenden Cocktailrunde ging es dann in Richtung Hostel, von wo aus wir um 23 Uhr tatsächlich nochmal durchstarteten: Und zwar ging es - für mich zum zweiten Mal heute - zum Sternegucken. Denn San Pedro kann man nicht verlassen, ohne zumindest eine Sternenwarte besucht zu haben.
In einer kleinen Sternenwarte wurde uns zunächst das Universum recht anschaulich erklärt, bevor wir raus in die kalte, klare Nacht gingen, um es uns in Wirklichkeit anzuschauen. Aufgrund der hier herrschenden Dunkelheit waren unglaublich viele Sterne, Galaxien und Nebelfelder sichtbar. Zudem gab es genau zum Zeitpunkt unseres Besuchs einen Meteoritenschauer, weshalb wir einige Sternschnuppen beobachten konnten. Nach einigen faszinierenden Blicken durch ein riesiges Teleskop in der Kuppel ging es dann aber endgültig für uns ins Bett.