Die passende Überschrift für den heutigen Post wäre wohl: Shopping-Wahn...
Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen hatten, machten wir uns mittags auf den Weg in die Innenstadt. Uns war zuvor gesagt worden, dass Calama so hässlich ist, dass hier bereits ein Tag zu viel sei. Diesen Eindruck konnten wir jedoch nicht bestätigen: Wir fanden einen lebhaften Plaza de Armas mit schönem Brunnen und jeder Menge bunt bemalter Häuser drumrum. Eine schöne Kirche und eine große Fußgängerzone schlossen direkt daran an. Auf dem Weg durch die Fußgängerzone stießen wir dann auf das erste große Kaufhaus...und dann ging es los. Durch niedrige Preise und verrückte Rabattaktionen inspiriert, füllten sich im Nu die ersten Shopping-Tüten.
Anschließend ging es mit dem collectivo weiter. Das hat sich hier mittlerweile zu unsrem Lieblings-Transportmittel gemausert. Durch die ganze Stadt fahren ununterbrochen hunderte dieser Autos mit Nummern auf dem Dach. Jede Nummer hat ihre eigene Route und durch Fragen bzw teilweise auf das Dach geschriebenen Straßennamen kann man sich einigermaßen zügig orientieren. Der Unterschied zum Taxi ist ein günstigerer Fahrpreis und die Tatsache, dass jederzeit Leute zusteigen und wieder aussteigen können.
Schnell hatten wir das richtige Taxi zur großen Shopping-Mall gefunden und standen nicht mal zehn Minuten später mitten im Breuningerland von Calama ;-)
Als erstes zog es uns zum riesigen Food-Court...ein Paradies für mich! Dort reiht sich ein Fast-Food-Imbiss neben den anderen, so dass man sich kaum entscheiden kann. Letztlich fiel die Wahl auf eine Hotdog-Bude mit jeder Menge Optionen zum belegen. Nachdem wir unser kleines Würstchen-Monster verschlungen hatten, ging es dann hinein in die Shopping-Welt.
Dummerweise gibt es hier natürlich nur Sommerklamotten, aber nichts desto trotz packten wir die Taschen voll...gut dass wir nicht mehr so viel reisen müssen :-D
Nachdem wir alles ins Zimmer geschafft hatten, ging es abends dann noch in ein leckeres Steakhaus, wo es Spare Ribs gab, bis wir fast platzten.
Dummerweise scheint meine Kreditkarte das Ganze nicht ganz so vertragen zu haben, denn sie funktioniert nicht mehr, wie wir abends feststellten. Gut wenn man immer einen Notgroschen in US-Dollar dabei hat...die sollten uns wenigstens übers Wochenende retten.