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Donnerstag, 14. März 2019

Picton -> Wellington

Der heutige Morgen begann etwas regnerisch, was sich aber zum Glück bald etwas besserte. Bei trotzdem noch wolkenverhangenem Himmel verabschiedeten wir uns von den Schafen und Schweinchen unseres Farmstays und machten uns auf in Richtung Fähre.

Da wir noch etwas Zeit hatten, hielt ich unterwegs bei zwei Drohnen-Spots mit tollen Ausblicken auf die Marlborough Sounds. Die Bilder sind leider noch auf der Drohne, weshalb ich keines hochladen kann.

Um 13 Uhr reihten wir uns dann bei der Fähre ein, die uns innerhalb von knapp 4 Stunden nach Wellington auf die Nordinsel bringen sollte. Das ganze Prozedere lief super organisiert und pünktlich ab, so dass wir um 14:15 Uhr planmäßig aus dem Hafen ausliefen. Vom 10. Deck aus hatten wir nochmal eine gute Aussicht auf die Sounds, bevor wir uns drinnen im Restaurant und in der Kinder-Spielebene die Zeit vertrieben. Lara blühte im Spielturm richtig auf und erklomm energisch alle Hindernisse und Treppenstufen. Meli und ich mussten ganz schön auf Zack sein, um sie nicht aus den Augen zu verlieren oder um sie von zu viel Unsinn abzuhalten.

Ruckzuck kamen wir dann auch schon um 18 Uhr in Wellington an und fuhren zu unsrer Übernachtungsmöglichkeit auf dem Parkplatz des Nationalmuseums 'Te Papa'. Das liegt geschickt mitten in der Stadt und wir wollen es morgen sowieso angucken. Nach einer kleinen Runde durch das Party- und Restaurantviertel von Wellington - das der Theo in Stuggi übrigens in nichts nachsteht - verzogen wir uns dann auch schon in unseren Camper.

Mittwoch, 13. März 2019

Marlborough Sounds

Die letzte Nacht war nicht so der Bringer. Wir übernachteten kostenlos auf einem Supermarktparkplatz mitten in der Stadt. Das war zwar grundsätzlich ganz geschickt, aber dafür schlief zunächst Lara sehr unruhig, dann fuhr mitten in der Nacht offenbar jemand ein Rennen quer über den Parkplatz und morgens um 6 Uhr kam die Straßenreinigung und machte Rambazamba...

Naja, wenig erholt starteten wir schließlich in den Tag und machten uns erstmal auf den Weg zum Farmer's Market. Der war allerdings wesentlich mickriger als wir erwartet hatten und die Hälfte der Stände kannten wir bereits aus Motueka. So suchten wir erstmal weiter nach einer Frühstücks-Option. Nur eine Straße weiter entdeckten wir ein süßes, kleines, französisches Café (The Baker's) mit selbstgemachtem Pain au Chocolat und leckerer Chai Latte - absolut empfehlenswert!

Anschließend stöberten wir noch durch einen Buchladen, wo wir für Lara süße neuseeländische Bilderbücher fanden, bevor wir Nelson dann auch schon wieder verließen.

Auf der Fahrt legten wir einen Zwischenstopp an der Pelorus Bridge ein. Für Hobbit-Fans ein kurzer Pflichtstopp: Unter der Brücke wurde die Szene gedreht, bei der die Zwerge in Holzfässern den Fluss hinunter gespült werden (zweiter Teil von Der Hobbit). Geschickterweise durfte ich dort auch Drohne fliegen und konnte so die Szene quasi nachfliegen...nur leider ohne Holzfässer und bei wesentlich dreckigerem Wasser, da es die letzten Tage geregnet hatte.

Dann erreichten wir auch schon die Marlborough Sounds, mal wieder eine tolle Küstenregion mit herrlichen Ausblicken. Dort checkten wir erstmal in einem Farmstay ein. Ein kleiner familienorientierter Holidaypark mit Schafen, Ziegen und Schweinen und einer Wandermöglichkeit zu einem kleinen Wasserfall und Glowworms.

Da das Wetter mal wieder der Regen-Vorhersage trotzte, verbrachten wir den Nachmittag noch an einem kleinen Strand, bevor wir uns um 8 Uhr zur Wanderung aufmachten. Da Lara nachmittags nochmals ein ordentliches Nickerchen eingelegt hatte, machte sie in der Kraxe super mit. Auf einem kleinen Trampelpfad ging es zunächst an einem kleinen Bach entlang mitten hinein in einen kleinen Wald. Und im nächsten Moment kamen wir uns vor wie in Avatar. Um uns herum gingen nach und nach immer mehr blaue Lichter an und sorgten für eine magische Stimmung! Schaut man sich die Lichtchen mal genauer an, findet man drumherum lauter kleine Perlenketten hängen, die Insekten fangen sollen. Mein Foto unten ist ein bisschen unscharf, aber ich glaub man erkennt es ein wenig. Wir genossen auf jeden Fall den tollen Spaziergang und freuen uns schon auf die nächsten Glowworms, von denen wir auf der Nordinsel hoffentlich noch einige sehen werden.

Morgen Nachmittag setzen wir nämlich mit der Fähre nach Wellington über und müssen die Südinsel leider schon hinter uns lassen.