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Freitag, 15. März 2019

Wellington

Als erstes stand heute der Besuch des Te Papa Museums auf unserem Plan. Dort gibt es auf 5 Ebenen alles mögliche zu entdecken und bestaunen. Obwohl alles sehr modern und gut gemacht ist, hat uns aber nur der Ausstellungsteil über einen Kampf vom ersten Weltkrieg so richtig vom Hocker gehauen. Dort wird der Kampf um eine Insel aus der Sicht mehrerer neuseeländischer Soldaten erzählt. Immer wieder kommt man in Räume mit überlebensgroßen und vollkommen real aussehenden Nachbildungen der erzählenden Personen und die einzelnen Kriegstage werden in aufwändigen 3D-Animationen und nachgebauten Schützengräben eindrucksvoll nachgestellt.

Um die Mittagszeit wurde es dann recht voll, woraufhin wir das Museum verließen und uns direkt an der Waterfront aus einem Foodtruck einen super leckeren Burger und überbackene Pommes holten. Was mir bei der Gelegenheit übrigens mal wieder auffiel: Hier in Neuseeland ist das Preisverhältnis zwischen Schweine- und Rinderfleisch genau umgedreht zu dem in Deutschland. Während man für ein paar Dollar bestes Bio-Angus-Rindersteak im Supermarkt erhält, zahlt man für eine kleine Portion Schweine-Spareribs locker 15-20$ (umgerechnet über 10€!).

Den Nachmittag begannen wir dann mit einem Spaziergang durch die Stadt zur Cable Car Station. Mit selbigem fuhren wir einmal den Hügel hoch zum botanischen Garten. Das Wetter wurde zum Glück nachmittags mal wieder besser als erwartet, weshalb wir beschlossen dann zu Fuß zurück zur Stadt zu laufen. Das erwies sich als eine super Entscheidung, denn zum einen waren die Grünanlagen schön gemacht und zum anderen kamen wir nach kurzer Zeit an einem tollen Spielplatz vorbei, an dem Lara sich so richtig austoben konnte. Zunächst fuhr sie im Feuerwehrauto rum, kletterte dann zur Rutsche hoch und schwang sich anschließend mit mir über eine Seilbahn. Nur in der Interaktion mit den anderen Kindern ist Lara hier momentan noch etwas zurückhaltend, was aber auch nicht schlimm ist.

Zurück in der Stadt ging es dann richtig schön am belebten Hafen entlang und bis wir am Camper ankamen, war es auch schon Abend. Da der Parkplatz am Te Papa nicht sonderlich idyllisch ist und wir abends in der Stadt mit Lara eh nichts mehr unternehmen könnten, beschlossen wir noch ein paar Kilometer zurück zu legen, um dafür die Fahrt am nächsten Tag ein bisschen zu verkürzen.

So gab es für Meli und mich noch eine Pizza to go, während Lara in ihrem Sitz schon schlief und wir fuhren etwa eine Stunde in Richtung Norden. Auf einer Freedom-Campsite irgendwo im Nirgendwo am Waldrand parkten wir dann bei Einbruch der Dunkelheit.

Donnerstag, 14. März 2019

Picton -> Wellington

Der heutige Morgen begann etwas regnerisch, was sich aber zum Glück bald etwas besserte. Bei trotzdem noch wolkenverhangenem Himmel verabschiedeten wir uns von den Schafen und Schweinchen unseres Farmstays und machten uns auf in Richtung Fähre.

Da wir noch etwas Zeit hatten, hielt ich unterwegs bei zwei Drohnen-Spots mit tollen Ausblicken auf die Marlborough Sounds. Die Bilder sind leider noch auf der Drohne, weshalb ich keines hochladen kann.

Um 13 Uhr reihten wir uns dann bei der Fähre ein, die uns innerhalb von knapp 4 Stunden nach Wellington auf die Nordinsel bringen sollte. Das ganze Prozedere lief super organisiert und pünktlich ab, so dass wir um 14:15 Uhr planmäßig aus dem Hafen ausliefen. Vom 10. Deck aus hatten wir nochmal eine gute Aussicht auf die Sounds, bevor wir uns drinnen im Restaurant und in der Kinder-Spielebene die Zeit vertrieben. Lara blühte im Spielturm richtig auf und erklomm energisch alle Hindernisse und Treppenstufen. Meli und ich mussten ganz schön auf Zack sein, um sie nicht aus den Augen zu verlieren oder um sie von zu viel Unsinn abzuhalten.

Ruckzuck kamen wir dann auch schon um 18 Uhr in Wellington an und fuhren zu unsrer Übernachtungsmöglichkeit auf dem Parkplatz des Nationalmuseums 'Te Papa'. Das liegt geschickt mitten in der Stadt und wir wollen es morgen sowieso angucken. Nach einer kleinen Runde durch das Party- und Restaurantviertel von Wellington - das der Theo in Stuggi übrigens in nichts nachsteht - verzogen wir uns dann auch schon in unseren Camper.