Nach ein paar letzten Stunden am Hotelpool stand heute nur noch der Rückflug auf dem Programm.
Zeit, um auf unsere Reise zurück zu blicken:
23 Stunden Flugzeit
4493 km mit dem Wohnmobil
4 Bundesstaaten
8 Nationalparks, 2 Nationalmonumente, 7 State Parks
Insgesamt war ich von der Vielfalt des Westens der USA begeistert. Die Landschaft änderte sich teilweise stündlich, die Natur war atemberaubend und es gab tolle Trails. Los Angeles und Las Vegas mit dem Wohnmobil waren hingegen verkehrstechnisch ein Albtraum und ich kann allen nur empfehlen unbedingt Campingplätze dort zu reservieren, wo man dieses abparken kann und die Städte dann auf andere Weise zu erkunden. Insbesondere L.A. würden wir eigentlich gerne noch eine zweite Chance geben, bei besserem Wetter und anderen Voraussetzungen.
Rückblickend muss ich allerdings auch zugeben, dass der Zeitpunkt, zumindest mit Laras Charakter, nicht optimal war. Sie konnte der Natur noch nicht allzu viel abgewinnen und war äußerst 'wanderfaul'. Was uns und ihr den Urlaub ein Stück weit interessanter gestaltet hat, waren definitiv die Junior Ranger Programme, die Lara super gerne ausfüllte und allem voran die 100 Folgen Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg, die wir vorher auf ihr Handy geladen hatten! Ich weiß nicht wie wir die Fahrten und Zwischenzeiten ohne diese Hörspiele rumgebracht hätten, da Lara wirklich nonstop hörte.
Allerdings gab es natürlich auch jede Menge positive Momente, die Lara betreffend meistens mit Wasser zu tun hatten. So nutzten wir alle Pool-Möglichkeiten maximal aus und der Red Reef Trail mit den natürlichen Pools und Rutschen war wirklich ein Traum. Den Rutschenpark am letzten Tag toppte für Lara aber natürlich nichts.
Meine persönlichen Highlights ergaben sich meist in der Natur. Dazu gehören vor allem der Arches Nationalpark, die Alabama Hills Movie Road und der Antelope Canyon.
Melis Highlights waren der Antelope Canyon, die Scenic Route #12 zwischen dem Capitol Reef und dem Bryce Nationalpark und den Bryce Nationalpark selbst.
Überrascht waren wir trotz Vorwissens von den extremen Temperaturunterschieden, die wir teilweise von einem auf den anderen Tag erfuhren. Im Mai muss man definitiv von Badeshort bis Wintermützen alles im Gepäck haben.
Bei jedem von uns Dreien wird sicher ein unterschiedliches Fazit der Reise zurückbleiben, aber an die Eindrücke und die gemeinsame Zeit in Amerika werden wir uns gerne immer wieder erinnern!
PS: Die Top-Worte, die Lara und Meli vorab erstmal nicht mehr hören können sind übrigens:
1. Wanderung
2. Aussichtspunkt
3. Barbecue