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Freitag, 23. Oktober 2015

Cusco - Tag 7 (Inka-Trail-Vorbereitung)

Nach genau einer Woche in Cusco machen wir uns morgen auf den Weg zur bekanntesten Sehenswürdigkeit von ganz Peru: dem Machu Picchu.

Aufgrund dessen gibt's heute statt dem klassischen Tagesbericht mal eine Vorschau auf die kommenden Tage:

Obwohl die Inkastätte des Machu Picchu 'nur' auf 2400 Metern liegt, hat es unser dreitägiger Marsch dorthin ganz schön in sich. Der offizielle Inka-Trail, den wir laufen werden, hat eine Länge von 42,5 km und geht insgesamt über drei Pässe. Der höchste von ihnen liegt auf 4250 Metern. Eine Übersicht über unsere Route habe ich unten als Bild mal beigefügt. Beim Machu Picchu selbst haben wir dann auch noch Tickets für den etwas höher gelegenen Wayna Picchu - mal schauen ob unsere Kraft und Schwindelfreiheit ausreicht diesen auch noch zu besteigen.

Heute steht für uns deshalb in erster Linie Ausruhen auf dem Programm. Im Laufe des Tages müssen wir zudem unser Gepäck noch etwas ausdünnen, um nicht so viel Gewicht mitzuschleppen. Den Rest können wir solange in der Unterkunft lagern.

Um 17 Uhr geht's dann zum Briefing, wo wir die letzten Infos vor dem Start bekommen.

Nachdem es Hannes und Diana heute Nacht tatsächlich wieder zurück nach Cusco geschafft haben, werden wir uns dann noch von ihnen verabschieden können, bevor sich unsere Wege zumindest vorerst trennen.

Die nächsten 3-4 Tage werdet ihr dann wohl erstmal nichts mehr von uns hören. Ich schreibe aber natürlich offline fleißig weiter und schicke die Berichte dann nachträglich raus :-)

Cusco - Tag 6

Um halb 9 holte uns Holger - unser heutiger Guide - vom Hostel ab und wir machten uns zu Fuß auf den Weg...wie die ganze restliche Stadt auch. Da der Verkehr heute immer noch stillstand, war die ganze Stadt zu Fuß unterwegs und die Straßen wurden mehr oder weniger zu Fußgängerzonen.

Während wir uns über die politischen Probleme des Landes unterhielten, ging es durch das Viertel San Blas eine kleine Gasse mit mehreren hundert Stufen bergauf in Richtung der Festung Saqsaywaman. Mit mehreren Pausen schafften wir es so aus der Stadt hinaus, wo Holger dann tatsächlich einen wagemutigen Taxi-Fahrer fand, der uns das restliche Stück zur Ranch fuhr. Die gesamte Straße war mit Dreck, Felsen, Bäumen und Müll übersät, welche die Strecke zu einem Slalomparcours verwandelten.

Auf einer idyllischen Weide mit grasenden Pferden endete die Fahrt und wir stiegen auf die natürlichen Transportmittel um. Mit 'Bandito' und 'Sol' machten wir uns auf den Weg. Durch Eukalyptusbäume hindurch und über verschiedene Pfade erklommen wir einige Hügel. Um uns herum war endlich mal nichts außer der Natur zu hören - keine Hupen, keine Lamm-Foto-Frauen, keine Souvenirverkäufer...

So erreichten wir mit unseren drei Pferden nach etwa einer halben Stunde den heiligen Felsen 'Chacan'. Übersetzt bedeutet dies so viel wie 'Regenbogen', was daher kommt, dass aus einer Quelle in diesem wunderschönen Felsen früher ein Wasserfall entstand, in welchem sich das Sonnenlicht brach. Inmitten des Felsens befindet sich ein natürlicher Balkon, auf welchem bis heute spirituelle Rituale durchgeführt werden. Da sich von dem Balkon jedoch auch einige Menschen in den Tod stürzten, erhielt der Ort vor einigen Jahrzehnten den mittlerweile bekannteren Namen 'Devil's balkony'.

Wir kletterten die kleine Schlucht hinunter und durchwanderten den riesigen Felsen in einem kleinen, eisigen Bachlauf. Faszinierend was für tolle Orte es hier noch gibt, die noch nicht den Touristenmassen zum Opfer gefallen sind!

Nachdem wir uns auf einer Weide mit Schafen und meinem neuen Freund (siehe Foto) etwas ausgeruht und gestärkt hatten, ging es mit unseren treuen, tierischen Begleitern weiter. Kleine Pfade entlang galoppierend erreichten wir nach einiger Zeit den 'Temple of the moon', dessen Quechua-Namen ich weder aussprechen, noch mir merken konnte. Wir schauten uns eine kleine Höhle an, in welche durch eine Öffnung in der Decke bei Vollmond das Licht auf einen Altar fällt, was nach dem Glauben der Inka zur Fruchtbarkeit verhelfen soll. Der Durchgang zur Höhle besaß die Form eines Lamas und auch die Formen der Inka-Götter - Kondor, Puma und die Schlange - waren überall präsent.

Anschließend ritten wir wieder zur Weide zurück, wo der wunderbare Ausritt leider auch schon wieder endete. Andererseits war dies vielleicht auch ganz gut so, da wir in den 3 Stunden schon genügend Druckstellen bekommen haben.

Auf dem Rückweg zur Stadt machten wir noch einen Zwischenstop bei der 10 Meter hohen, weißen Christusstatue, welche der in Rio nachempfunden ist. Von dort hat man einen tollen Blick über die Ausmaße von Cusco und konnte die Demonstration auf dem Plaza de Armas deutlich hören.

Bis wir dann gegen 15:30 Uhr wieder unten ankamen, hatte sich die Demo allerdings bereits aufgelöst und der Verkehr begann vorsichtig wieder zu fließen.

Den restlichen Tag ließen wir dann ruhig angehen und planten bereits die Weiterreise nach Bolivien, welche uns direkt nach dem Inka-Trail bevorsteht.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Cusco - Tag 5

Ausnahmezustand in Cusco...das ist wohl die treffendste Beschreibung des heutigen Tages.

Bereits beim Raustreten aus dem Hostel stellten wir fest, dass in den sonst von Taxis überfüllten Straßen kein einziges Auto unterwegs war. Nach einigen Kreuzungen fanden wir dann am ersten Plaza auch heraus warum: So ziemlich alle Einwohner von Cusco schienen sich an dem Streik zu beteiligen und marschierten in großen Zügen durch die Straßen oder hielten Reden. Sämtliche Geschäfte waren verbarrikadiert und die Polizei war überall mit Schutzschilden präsent.

Als wir den Guide unserer Free Walking Tour trafen, erfuhren wir auch endlich den Grund: Die Regierung plant ein Gesetz zur Privatisierung kultureller Stätten. Dies hätte unter anderem eine Erhöhung der Eintrittsgelder zur Folge, worunter natürlich sämtliche Reisebüros und der Tourismus allgemein leiden würden.

Da jedoch alle für das gleiche demonstrierten, war die Stimmung insgesamt friedlich und die Polizei begleitete lediglich die größeren Gruppierungen.

So ganz wohl fühlte sich unser Guide offenbar nicht in seiner Haut (da er sich nicht an dem Streik beteiligte), jedoch führte er uns tapfer durch die Gassen und erklärte allerhand Wissenswertes über die Entstehung der Stadt und die Baukunst der Inka.

Anschließend versuchten wir zum ersten Mal hier in Südamerika in einen McDonalds zu kommen...doch auch das erwies sich schwieriger als erwartet. Alle Fenster und Türen waren verrammelt und auch Klopfen half nichts. Erst als einige Gäste  rauskamen und dazu die Türe einen Spalt geöffnet wurde, konnten wir schnell rein huschen, bevor hinter uns wieder alles verriegelt wurde.

Nach einstimmiger Meinung aller, mit denen wir gesprochen haben, soll der Streik aber definitiv nur bis morgen andauern, so dass wir hoffentlich am Samstag wie geplant zum Machu Picchu starten können...hoffen wir das Beste!!!

Nachdem wir uns nachmittags aus sicherer Entfernung noch ein bisschen die Demonstrationsmärsche am Plaza de Armas angeschaut hatten, entschlossen wir uns dazu, dem Museo del Inka einen Besuch abzustatten. Dort wurde auf zwei Etagen mit unzähligen Fundstücken die Geschichte der Inka dargestellt.

Da uns danach aber endgültig die Ideen ausgingen, versuchten wir bei einigen Touranbietern unser Glück, um für morgen noch irgendwas zu  organisieren - doch leider ohne Erfolg. Als wir dann eigentlich schon aufgegeben hatten und bei einem Coca-Tee am Plaza de Armas saßen, stieß ich zufällig im Internet auf einen guten Anbieter für Reitausflüge. Ohne noch wirklich daran zu glauben, schrieb ich den Anbieter über WhatsApp an...und tatsächlich: Wenn wir die 45 Minuten zur Ranch außerhalb der Stadt laufen könnten, wäre eine Tour möglich. Also ergriffen wir die Chance zum vermutlich einzigen Ausflug morgen und konnten aufgrund des wegfallenden Transports sogar noch den Preis runter handeln :-)

Zufrieden ging es anschließend zurück ins Hostel, wo wir von Hannes und Diana per WhatsApp erfuhren, dass sie am Fuße des Machu Picchu festsitzen, da von dort aktuell kein Bus und kein Zug mehr zurück fährt...hoffen wir also, dass sich die Lage schnell entspannt.

Kleiner Zusatz: Im Trubel der Demonstration wurden Meli und ich sogar noch zu 'Stars'. Nachdem ich kurz einige Fotos machen ging, wurde ich von lauter peruanischen Mädels angesprochen, die Fotos mit mir machen wollten - was vermutlich daran lag, dass sie mir gerade mal bis zum Bauchnabel reichten. Während Meli sich aus der Entfernung noch amüsierte, wurde nichtmal fünf Minuten später auch sie von den Jungs um Fotos gebeten...nächstes Mal sollten wir vermutlich Geld verlangen, ist hier ja so üblich :-D

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Cusco - Tag 4

Heute genossen wir erstmal den Morgen in unsrem tollen neuen Zimmer. Gestern sind wir nämlich 'umgezogen', da wir unter anderem unser Gepäck während des Inka Trails nicht in der anderen Unterkunft lassen wollten. Der Umzug erwies sich als goldrichtig - wir wurden gleich herzlich mit Coca-Tee empfangen und das Zimmer ist auch super toll.

Nach dem Frühstück mit wunderbarer Aussicht über die Dächer von Cusco machten wir uns dann auf den Weg zum Plaza de Armas, wo wir eigentlich eine Rafting-Tour für morgen buchen wollten. Leider erfuhren wir, das für die nächsten beiden Tage Streiks angekündigt wurden und somit alle Straßen von Cusco raus zumindest in südliche Richtung blockiert sind. Einzig der Weg nach Machu Picchu im Norden wird wohl durch die Polizei frei gehalten... Somit sitzen wir wohl bis zum Beginn des Inka Trails in Cusco fest und müssen uns hier die Zeit vertreiben.

Aber zum Glück hat auch Cusco noch ein bisschen was zu bieten und so machten wir uns auf den Weg zum Mercado San Pedro. In der riesen Markthalle gibt es von Schneidern und Klamotten, über Fruchtsäfte, bis hin zu kompletten Schweinen und halben Kühen alles was man sich vorstellen kann. Nachdem wir uns mit ungefähr doppelt so viel Obst eingedeckt hatten, wie wir vermutlich Essen können, gönnten wir uns für 8 Soles (2,50 €) pro Person ein Mittagessen mit Vorspeise und Getränk. Die Mittagsmenüs sind hier einfach unglaublich günstig.

Den Nachmittag entspannten wir dann, bevor es abends in das kleine Planetarium von Cusco ging. Das wird privat von einer kleinen Familie betrieben und die völlig von den Sternen begeisterte Ana Maria erzählte uns allerhand wissenswertes über die Erforschung der Sterne durch die Inka. Anschließend konnten wir im Vorgarten durch Teleskope selbst ein bisschen das Universum erkunden. Insbesondere der Saturn mit seinen Ringen und der riesige Mond waren faszinierend. Anschließend ging es wieder nach drinnen, wo wir uns dann im Sternen-Dome noch den ganzen Sternenhimmel des Südens erklären ließen, bevor es wieder zurück auf die Erde ging.

Leider habe ich vor lauter Begeisterung vergessen, vernünftige Fotos beim Planetarium zu machen. Ihr könnt euch aber bestimmt auf der Homepage welche angucken: Planetarium Cusco

Dienstag, 20. Oktober 2015

Cusco - Tag 3 (Pisac)

Voranmerkung: Um in Cusco und Umgebung die Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können muss man ein 'boleto touristico' erwerben. Und damit man damit auch richtig Geld macht, kann man keine Einzeltickets kaufen, sondern gleich mindestens ein Kombi-Ticket für 70 Soles (knapp 20 €), was für hier schon richtig viel Kohle ist.

So mussten wir gestern für Moray entgegen den Angaben im Lonely Planet überraschend ein solches Ticket kaufen. Um dies nun wenigstens noch ein bisschen zu nutzen, ging es heute nach Pisac.

Dazu wählten wir diesmal einen öffentlichen Bus, der für die über einstündige Fahrt im Schneckentempo gerade mal 3 Soles pro Person kostete. In Pisac angekommen stellten wir dann überrascht fest, dass der gestern erwähnte Markt dort (wieder entgegen den Reiseführern) montags offenbar doch stattfand. Da dies jedoch somit keine Touristen wussten, war er menschenleer und wir konnten eine kleine Runde darüber schlendern.

Dann machten wir uns jedoch an der Kirche vorbei auf unseren eigentlichen Weg. Das Ziel waren die einige hundert Meter über der Stadt liegenden Ruinen. Dorthin führt ein kleiner, 4 km langer, aber extrem steiler Pfad, sofern man nicht das bequeme Taxi nehmen möchte. Da wir uns immer noch auf über 3000 Meter befanden, stellte das die ideale Generalprobe für den Machu Picchu dar und wir wählten natürlich die qualvolle Variante :-) Veranschlagt war sie in den Reiseführern mit etwa zwei Stunden...

Und so stapften wir zu viert und hochmotiviert los. Vorsorglich kauten wir bereits nach wenigen Stufen alle auf unseren Coca-Blättern herum und merkten, dass wir trotzdem sehr schnell ins Schnaufen kamen. Aber die zunehmend tolle Aussicht entschädigte für den mühsamen Aufstieg vorbei an den ersten Inka-Terrassen und über kleine Holzbrücken. Für meine Höhenangst war der neben uns befindliche Abgrund manchmal etwas grenzwertig, aber ich lenkte mich dann mit fotografieren ab ;-)

Auf dem gesamten Weg kamen uns nur etwa 15 Leute entgegen und bergauf entdeckten wir gerade mal zwei andere Leute, die sich trauten.

Und so erreichten wir bereits nach knapp über einer Stunde die Ruinen - wir waren zwar k.o., aber stolz wie Oskar. Da wir aus der entgegengesetzten Richtung der Parkplätze den riesigen Komplex erreichten, war die erste Hälfte aus unserer Richtung menschenleer und so konnten wir die Atmosphäre entspannt in uns aufsaugen.

Nachdem wir wieder etwas zu Kräften gekommen waren, wanderten wir über kleine Pfade und durch einen Tunnel hindurch über das Gelände bis zu den  Parkplätzen, wo wir uns dann für die Talfahrt ein Taxi nahmen.

Unten angekommen, gönnten wir uns dann um 17 Uhr unser wohlverdientes Mittagessen, bevor wir uns zurück nach Cusco machten.

Schlussanmerkung: Da wir zu Fuß die Ruinen vom anderen Ende betraten und dies scheinbar nicht allzu viele Leute tun, gab es dort letztendlich gar keine Ticket-Kontrolle und wir hätten die Ruinen sogar ohne das Kombi-Ticket anschauen können...

Montag, 19. Oktober 2015

Cusco - Tag 2 (Chinchero, Moray + Maras)

Eigentlich stand heute eine Stadtführung auf unserer Tagesordnung...als wir jedoch morgens im Bett die Reiseführer durchblätterten wurden wir auf die sonntäglichen Märkte im heiligen Tal aufmerksam. So entschlossen wir uns kurzerhand um...

Zunächst ging es jedoch zum Frühstück an den Plaza des Armas, wo zu unserer Überraschung eine riesige Parade stattfand. Von Polizei und Militär, über Kindergärtner bis hin zu Ärzten schien die ganze Stadt daran teilzunehmen. So setzen wir uns in ein nettes Café im ersten Stock der angrenzenden Arkaden und beobachteten von dort aus bei frischen Pfannkuchen das rege Treiben.

Anschließend schnappten wir uns mit Diana und Hannes zusammen ein 'colectivo' und düsten damit in Richtung des Dörfchens Chinchero. Dort fand ein toller, noch ziemlich ursprünglicher Markt statt, da die meisten Touristen zum bekannteren Markt in Pisac fahren. Der Platz war super schön und unter Holzdächern verkauften, tauschten und feilschten hauptsächlich Einheimische um die Waren. Neben Obst gönnten auch wir uns nochmals ein paar tolle Kleidungsstücke aus Alpaka-Wolle.

Anschließend entschieden wir uns kurzerhand noch ein bisschen tiefer ins heilige Tal einzutauchen. An der Hauptstraße fanden wir mit José einen weiteren colectivo-Fahrer, der uns diesmal zunächst nach Moray zu den dortigen Inka-Terrassen und anschließend zu den Salinen von Maras fuhr. Während die runden Terrassen früher vermutlich der Erforschung der Landwirtschaft dienten, werden die Salz-Pfannen noch heute aktiv genutzt.

Nachdem uns José gut nach Chinchero zurück gebracht hatte, quetschten wir uns in einen etwas überfüllten Minibus, der uns für 5 Soles pro Person nach Cusco zurück brachte.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Cusco - Tag 1

Heute kamen wir früh morgens und knapp eine Woche früher als geplant in Cusco an. Die Stadt liegt auf ca. 3200 Meter über Null, weshalb viele hier Probleme mit der Höhenkrankheit bekommen. Vermutlich aufgrund unserer Eingewöhnung in Arequipa und dem Colca-Trip der letzten beiden Tage scheinen wir davon jedoch nicht betroffen zu sein und waren - abgesehen von zu wenig Schlaf in der letzten Nacht - überraschend fit.

In unserem Hostel angekommen trauten wir erstmal unseren Augen nicht - alle Angestellten waren bereits um 9 Uhr morgens sturzbetrunken und die Rezeption, sowie die Dachterrasse sahen aus wie ein Schlachtfeld. So erwarteten wir für unser Zimmer bereits das Schlimmste...und wurden überrascht: Das Zimmer war blitzeblank, super groß und wir haben vom Bett aus eine traumhafte Aussicht über ganz Cusco!

Dennoch machten wir uns dann erstmal auf den Weg in die Innenstadt, um nach Touren für die nächsten Tage Ausschau zu halten. Fündig wurden wir zunächst zwar nicht, jedoch führte uns der Weg durch einen Kleidermarkt, über den tollen Plaza des Armas und durch das Viertel San Blas mit unzähligen kleinen Geschäften und Restaurants.

Bei einem winzigen Italiener mit gerade mal vier Tischen aßen wir dann lecker zu Abend und liegen bereits jetzt um kurz nach 8 im Bett, um den fehlenden Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.