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Sonntag, 24. Februar 2019

San Francisco -> Auckland -> Christchurch

Als nächstes standen unsere Flüge zu unseren Hauptreiseziel in Neuseeland auf dem Programm.

Los ging's gegen 20 Uhr in Richtung Auckland. Der Flug verlief super, da Lara bereits kurz dem Start einschlief und dann gleich mal 8 Stunden am Stück verpennte - ein Traum! :-)

Der nächste (oder aufgrund der Zeitumstellung eigentlich übernächste) Morgen war dann allerdings um so stressiger: Obwohl wir einen Anschlussflug mit der gleichen Airline nach Christchurch hatten, mussten wir unser gesamtes Gepäck zunächst auschecken, dann durch die gesamte Einreiseprozedur durch, mit nem Bus zum nächsten Terminal um dann dort alles wieder von neuem einzuchecken. Aufgrund unserer Gepäckmenge und der begrenzten Zeit für die ganze Aktion artete das Ganze in ordentlichen Stress aus.

Nachdem das Gepäck eingesammelt, unsere Schuhsohlen kontrolliert, alle Lebensmittel und Medikamente gecheckt und die Visa gestempelt waren, schafften wir es dann aber doch rechtzeitig zum Anschlussterminal. Dort wurde uns dann ärgerlicherweise und nach mehreren Rückfragen und Telefonaten trotz Protest doch tatsächlich der Kindersitz von Lara abgenommen, da er wohl nicht in das Flugzeug passen sollte... Beim Einsteigen in das Flugzeug hingegen hieß es dann plötzlich, dass wir nur mit Kindersitz fliegen dürfen - na suuuper! Letztendlich bekamen wir den Sitz vor dem Flug dann aber nicht mehr zurück und Lara durfte glücklicherweise auf meinem Schoß trotzdem mitfliegen, aber SICHER ist was anderes. Zum Glück ging alles gut und wir sind wieder eine Erfahrung reicher!

Schließlich waren wir trotz allem froh endlich in unserem Traumreiseland angekommen zu sein! :-)

Da wir den Camper erst morgen übernehmen werden, haben wir uns in Christchurch erstmal in einem Appartment einquartiert und verschliefen dort den restlichen ersten Tag.

Samstag, 23. Februar 2019

San Francisco - Crissy Fields + Outlet-Shopping

Unser letzter Tag in San Francisco ist angebrochen und der begann - wie sollte es anders sein wieder sehr früh. Nachdem die kleine Dame um 04:30 Uhr ausgeschlafen hatte, beschlossen wir die Zeit zu nutzen und fuhren früh morgens zu den Crissy Fields. Das ist ein Park, der von den Einheimischen hauptsächlich zum Sport genutzt wird...und nebenbei eine phänomenale Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco bietet. Als die Sonne hinter den Hochhäusern aufging, begann die Brücke förmlich zu glühen - was für ein Moment und was für ein tolles Wetter hier! Da ließ sich Lara auch nicht von den noch kühlen Temperaturen von unter 10° abschrecken und entschied sich dazu im feinen Sandstrand gleich mal eine Runde zu sandeln und herumzukrabbeln. Das war definitiv der tollste Moment bisher in diesem Urlaub :-)

Da unser nächstes Tagesziel erst später öffnete, fuhren wir anschließend mit unserem Mietwagen noch ein bisschen kreuz und quer durch die langsam erwachende Stadt. Unter anderem ging es dabei im zick-zack die enge Lombard Street hinunter, die auch Herby schon befahren hat.

Nach einem Frühstück to go hieß es dann aber endgültig Abschied nehmen von der schönen Stadt, die uns sehr positiv überrascht hat. Wir fuhren dann eine knappe Stunde in Richtung Osten nach Livermore in ein Outlet-Shopping-Centre, um unser Reisegepäck noch etwas zu erweitern ;-)

Das Shopping-Centre ist ziemlich genau wie Wertheim Village aufgebaut, allerdings mit cooleren Shops und günstigeren Preisen und so dauerte es nicht lang, bis sich unsere Einkaufstaschen füllten. Wären die 5 Stunden, die wir dort Zeit hatten, nicht so schnell vorbei gewesen, wäre unsre Urlaubskasse jetzt vermutlich leer und wir müssten Zusatzgepäck anmelden.

Vom Shopping Center ging es dann direkt weiter zum Flughafen, wo wir den Mietwagen zurück gaben und pünktlich mit dem Flieger in Richtung Auckland abhoben.

Zurückblickend können wir San Francisco wirklich empfehlen. Gefühlt ist dort alles nicht ganz so hektisch, wie man es von anderen Großstädten kennt, alles ist übersichtlich und gut erreichbar. Ein oder zwei Tage mehr Zeit wären schön gewesen, aber auch so konnten wir uns einen kleinen Einblick verschaffen.

Zwei Tipps noch, falls mal jemand mit kleinen Kindern dort hin möchte: Nehmt euch auf jeden Fall einen Mietwagen und einen Buggy mit! Das ist zwar entgegen jeglicher Empfehlungen aus den Reiseführern, beides war aber Gold wert und hat uns einiges erleichtert und Flexibilität geschenkt!


Donnerstag, 21. Februar 2019

San Francisco - Bus-Tour und Golden Gate Bridge

Mit den Nächten haben wir es hier in San Francisco irgendwie nicht so: Heute Nacht war es nicht mehr der Jetlag, dafür hielt uns Lara ab Mitternacht auf Trab. Aus unbekanntem Grund weinte sie einfach zwei Stunden am Stück und ließ sich nicht mehr beruhigen.

Entsprechend gerädert machten wir uns morgens dann auf den Weg und gönnten uns erstmal ein phantastisches Frühstück: Dreierlei Avocado-Toasts, Waffel mit Beeren und Sahne, Latte Machiatto...das bessert die Stimmung doch gleich mal merklich :-)

Bei erneut strahlendem Sonnenschein stand heute die typische Touri-Doppeldecker-Bustour auf dem Programm. Während Lara die erste Stunde gleich mal verpennte, ließen Meli und ich uns von den Infos und Eindrücken berieseln. Quer durch die ganze Stadt fuhren wir bis über die Golden Gate Bridge und auf der anderen Seite weiter nach Sausalitos. An der Küste genossen wir die Sonne bei einem leckeren Eis und einem herrlichen Ausblick auf die Skyline von San Francisco.

Anschließend war es für Lara dann an der Zeit den fehlenden Schlaf von letzter Nacht nachzuholen und Meli gesellte sich bereitwillig dazu. Zeit für mich, um pünktlich zum Sonnenuntergang mit voller Ausstattung nochmals Richtung Golden Gate Bridge loszuziehen. Bei wunderbarem Licht konnte ich mich dort ein bisschen austoben, bevor wir abends dann noch gemeinsam etwas essen gingen.

Morgen geht's dann schon wieder weiter. Mal schauen, ob ich's am Flughafen noch schaffe was zu posten, ansonsten kann es nen Tag länger dauern, bis ihr wieder was von uns hört.


Mittwoch, 20. Februar 2019

San Francisco - Alcatraz, Pier 39 und Union Square

Dank Jetlag begann der heutige Tag noch früher, als der gestrige: Um 3 Uhr morgens waren meine Mädels beide fit und die Nacht somit auch für mich erstmal zu Ende.

Da wir mit sowas aber schon gerechnet hatten, haben wir bereits im Voraus Tickets für die erste Fähre nach Alcatraz gebucht. Entgegen der Vorhersage hatten wir fantastisches Wetter und konnten schon auf der Fährfahrt zur Insel die Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco genießen. Auf 'The Rock' selbst wurden wir mit einem hervorragenden Audioguide durch den Zellentrakt geführt, während Lara mal mehr und mal weniger interessiert im Buggy saß. Insgesamt machte sie mal wieder wacker mit und genoss vor allem das rumkrabbeln bei Sonnenschein im Außenbereich.

Anschließend ging's zum sehr touristischen Pier 39, wo sich neben unzähligen Restaurants und Menschen auch eine ganze Horde Seelöwen tummelte und um die besten Sonnenplätze stritt. Nach einer leckeren Portion Fish&Chips ging's dann auf zum Cable Car fahren - was bei einem San Francisco-Trip natürlich nicht fehlen darf.

Meli und ich fanden die Fahrt über die Hügel der Stadt fantastisch, Lara hingegen zeigte sich wenig beeindruckt - motzte aber zumindest auch nicht. Die Endstation lag am Union Square, wo sich dann das shoppen in den ganzen Einkaufszentren fast schon aufdrängte.

Erschöpft und mit so einigen Dollar weniger in der Tasche gingen wir dann noch einige BBQ-Spareribs essen. Die Strapazen des Tages und das frühe Aufstehen machten sich aber mittlerweile deutlich bemerkbar. Lara hatte schon auf dem Weg zum Restaurant in den Schlafmodus gewechselt und Meli und ich taten es ihr direkt nach der Rückkehr ins Hotel dann gleich.

(PS: Bilder mit Lara drauf werden wir voraussichtlich nur auf unserem Journi posten - falls jemand den Link nochmal braucht, einfach kurz melden.)

Frankfurt -> San Francisco

Am frühen Morgen ging unser Abenteuer heute endlich los. Wir machten uns auf den Weg zum Frankfurter Flughafen, wo wir pünktlich zur Mittagszeit mit United Airlines in die Lüfte abhoben. Uns stand erstmal ein 11-stündiger Flug nach San Francisco bevor, der uns wegen Lara ein wenig Kopfzerbrechen bereitete.

Glücklicherweise ging unsere Babyschale ohne Probleme durch, so dass zumindest schonmal Laras Schlafmöglichkeit gesichert war. Wie erwartet, fand sie aber im Flieger erstmal alles so spannend, dass an Mittagsschlaf gar nicht zu denken war...was sich zunächst mal auf Laune der kleinen Dame auswirkte. Glücklicherweise fand Lara später aber doch noch super in den eigentlichen Nacht-Schlaf wodurch der Flug dann insgesamt besser und erholsamer als erwartet verlief. Was für eine tolle Maus wir doch haben!

Aufgrund der Zeitverschiebung kamen wir nur ca. 2 Stunden nach dem Start, also gegen 15 Uhr am Flughafen an. Mit unserer Vorfreude kamen wir allerdings nicht weit, denn an der Immigration Control war erstmal wieder Schluss. Da Herrn Trump offenbar alle Grenzbeamten davon gelaufen sind, sollte die ganze Prozedur geschlagene 3 Stunden dauern. Glücklicherweise hatten die verbliebenen Grenzbeamten nach etwa 1,5 Stunden ein Einsehen und ließen die Familien mit kleinen Kindern dann vor :-)

Mit unserem Mietwagen ging es dann im Sonnenuntergang (und der Rush Hour) in Richtung Innenstadt. Das typische auf und ab der Straßen in San Francisco machte uns jetzt schon Spaß.

Aufgrund der nun doch deutlich eintretenden Müdigkeit, schafften wir es nur noch in 'Mel's Diner' direkt neben unserer Unterkunft, bevor wir uns dann ins weiche Bett fallen ließen.





Montag, 11. Februar 2019

Neuseeland und mehr


...so oder so ähnlich könnte man Lara’s erstes großes Abenteuer umschreiben. Wobei das mit dem Tage zählen so eine Sache ist, aber dazu später mehr.

Bereits zwei Tage nach Laras Geburt war die Camper-Buchung abgeschlossen und damit der Grundstein für die Reise gelegt. Während der Schwangerschaft von Meli hatte ich noch genügend Zeit, um mich intensiv mit meinem langjährigen Traumreiseland Neuseeland zu beschäftigen. Nachdem es bisher nie geklappt hatte, bot sich jetzt durch die anstehende Elternzeit die ideale Gelegenheit dafür. Diverse Familien-Reise-Blogs haben Meli und mich im Laufe der Planungen ermuntert diese große Reise auch mit einem Kleinkind in Angriff zu nehmen.

Nachdem nun unser Hauptreiseziel feststand, hatten wir ein knappes Jahr Zeit alles drumherum zu organisieren und zu planen. Da uns 24 Stunden Flugzeit insbesondere mit Kleinkind dann aber doch etwas viel waren, beschlossen wir recht schnell Zwischenstopps in die Flüge einzubauen. Neuseeland liegt genau am anderen Ende der Welt und somit war es relativ egal, ob wir „linksrum“ oder „rechtsrum“ um den Globus starten.

Unsere Route führt uns deshalb nun zunächst am 19. Februar von Frankfurt nach San Francisco, wo wir 3 Tage lang Zeit haben die Stadt zu erkunden und uns an die erste Zeitverschiebung schonmal etwas anzupassen. Für Meli wird es der erste USA-Aufenthalt und wir sind schon gespannt, wie wir uns mit der Kleinen durch die Großstadt schlagen werden.

Am 22. Februar geht es dann weiter nach Neuseeland. Und hier kommt jetzt die Tages-Zählproblematik ins Spiel: Obwohl wir nämlich „nur“ 12 Stunden fliegen, landen wir erst am 24. Februar in Auckland und überspringen somit einen Tag. Der fehlende Tag erklärt sich durch die Datumsgrenze, die wir aufgrund der verschiedenen Zeitzonen auf der Welt überschreiten.

Von Auckland geht es dann (nochmals mit dem Flieger) direkt weiter auf die Südinsel in Neuseeland, wo wir in Christchurch am 25. Februar unseren Camper übernehmen. Mit diesem touren wir dann 36 Tage lang kreuz und quer über die beiden Landes-Inseln und geben ihn am 1. April wieder in Auckland ab. Die genaue Fahrtroute ist bislang noch offen – unsere ungefähre Planung werde ich noch in einem separaten Beitrag posten.

Der Rückflug führt uns dann über die andere Erdhälfte nach Singapur, wo wir die Nacht vom 2. auf den 3. April verbringen, bevor es dann wieder zurück nach Frankfurt geht –wo unsere Erdumrundung komplett sein wird J