...so oder so ähnlich könnte man Lara’s erstes großes Abenteuer umschreiben. Wobei das mit dem Tage zählen so eine Sache ist, aber dazu später mehr.
Bereits zwei Tage nach Laras Geburt war die Camper-Buchung
abgeschlossen und damit der Grundstein für die Reise gelegt. Während der Schwangerschaft von Meli hatte ich noch genügend Zeit, um mich intensiv mit meinem
langjährigen Traumreiseland Neuseeland zu beschäftigen. Nachdem es bisher nie
geklappt hatte, bot sich jetzt durch die anstehende Elternzeit die ideale
Gelegenheit dafür. Diverse Familien-Reise-Blogs haben Meli und mich im Laufe
der Planungen ermuntert diese große Reise auch mit einem Kleinkind in Angriff zu
nehmen.
Nachdem nun unser Hauptreiseziel feststand, hatten wir ein
knappes Jahr Zeit alles drumherum zu organisieren und zu planen. Da uns 24
Stunden Flugzeit insbesondere mit Kleinkind dann aber doch etwas viel waren,
beschlossen wir recht schnell Zwischenstopps in die Flüge einzubauen.
Neuseeland liegt genau am anderen Ende der Welt und somit war es relativ egal,
ob wir „linksrum“ oder „rechtsrum“ um den Globus starten.
Unsere Route führt uns deshalb nun zunächst am 19. Februar
von Frankfurt nach San Francisco, wo wir 3 Tage lang Zeit haben die Stadt zu
erkunden und uns an die erste Zeitverschiebung schonmal etwas anzupassen. Für
Meli wird es der erste USA-Aufenthalt und wir sind schon gespannt, wie wir uns
mit der Kleinen durch die Großstadt schlagen werden.
Am 22. Februar geht es dann weiter nach Neuseeland. Und hier
kommt jetzt die Tages-Zählproblematik ins Spiel: Obwohl wir nämlich „nur“ 12
Stunden fliegen, landen wir erst am 24. Februar in Auckland und überspringen
somit einen Tag. Der fehlende Tag erklärt sich durch die Datumsgrenze, die wir
aufgrund der verschiedenen Zeitzonen auf der Welt überschreiten.
Von Auckland geht es dann (nochmals mit dem Flieger) direkt
weiter auf die Südinsel in Neuseeland, wo wir in Christchurch am 25. Februar
unseren Camper übernehmen. Mit diesem touren wir dann 36 Tage lang kreuz und
quer über die beiden Landes-Inseln und geben ihn am 1. April wieder in Auckland
ab. Die genaue Fahrtroute ist bislang noch offen – unsere ungefähre Planung
werde ich noch in einem separaten Beitrag posten.
Der Rückflug führt uns dann über die andere Erdhälfte nach
Singapur, wo wir die Nacht vom 2. auf den 3. April verbringen, bevor es dann
wieder zurück nach Frankfurt geht –wo unsere Erdumrundung komplett sein wird J
