Montag, 25. Februar 2019

Camper-Übernahme in Christchurch

Heute Vormittag stand eigentlich die Übernahme unseres Campers auf dem Programm, mit dem wir nachmittags dann gemütlich in Richtung Süden starten wollten...soweit die Theorie.

Um halb 9 morgens klingelte nämlich leider erstmal mein Handy und uns wurde mitgeteilt, dass am Camper bei den Vormietern leider die Motorkontrollleuchte angegangen war und der Camper deshalb jetzt erstmal in die Werkstatt muss. Von unserem Campermodell gibt es leider nur genau ein Exemplar, sodass wir keinen Ersatz bekommen konnten.

Um nicht allzu viel Zeit zu verlieren, vereinbarten wir aber, dass wir solange einen Pkw bekommen, um schonmal unsere Einkäufe erledigen zu können. Dies taten wir dann auch und zwar ganz schön ausgiebig...irgendwann mussten wir einen zweiten Einkaufswagen hinzuholen, da der erste überlief. Wir hoffen mal, dass das jetzt erstmal für eine ganze Weile reicht!

Unseren Camper konnten wir schlussendlich erst gegen 15 Uhr übernehmen, so dass wir wesentlich später als erhofft in Richtung Süden starten konnten. Doch damit nicht genug: Nach einigen Kilometern Fahrt ging leider erneut eine Warnleuchte im Display an: Die Werkstatt hatte offenbar zu VIEL Öl ins Auto gekippt...was es nicht alles gibt. Naja, da wir eh schon viel zu spät dran waren und keine Lust hatten erneut umzukehren, werden wir wohl morgen irgendwo bei einer Werkstatt halten müssen, um Öl abzulassen...mal gucken ob das alles so klappt.

Letztendlich fuhren wir dann erstmal zwei Stunden in Richtung Süden, wo Meli uns über die CamperMate-App (sehr zu empfehlen, falls ihr mal hier seid!) einen Freedom-Campingplatz rausgesucht hatte. Als wir gegen 18:30 Uhr dort ankamen, waren wir begeistert! Es sind keine 5 Meter bis zum Strand und an dem Spot stand außer uns lediglich noch ein weiterer Wohnwagen - herrlich!

Nachdem Lara am Strand nochmals kurz eine Runde spielen durfte, richteten wir dann den Camper her und vesperten in unserem neuen Zuhause erstmal. Es ist momentan alles noch etwas gewöhnungsbedürftig und sehr eng, wenn man es nicht gewohnt ist. Außerdem suchen wir noch ständig irgendwelche Sachen die in irgendwelchen Fächern oder Schubladen stecken, aber wir sind zuversichtlich, dass wir da in den nächsten Wochen noch Routine reinbekommen werden :-)