Der letzte Tag bei den uns mittlerweile vertrauten Riesen begann bei strahlendem Sonnenschein. Da es dadurch bereits um 9 Uhr morgens schon extrem warm war, gab es für unsere Elefanten erstmal eine erfrischende Dusche im Camp.
Anschließend ging es in dem auf 3 Tiere geschrumpften Team (die anderen Teilnehmer waren bereits abgereist) auf kleinen Pfaden durch den angrenzenden Wald. Den Dreh mit dem richtigen Sitz und den Kommandos hatten wir zwischenzeitlich zwar raus, was jedoch nicht bedeutete, dass die Elefanten auch darauf hörten. Während Melis Mae Kamnoi keine Gelegenheit zum Futtern ausließ, nutzte Manus Mae Doulu jedes noch so kleine Matschloch oder Rinnsal, um sich selbst (mitsamt Reiter) einzusauen...
Deshalb ging es anschließend auch wieder zum Fluss, wo die Tiere gleich nochmal gebadet und geschrubbt wurden, was sie teilweise sichtlich genossen. Noch dazu nahmen dann zwei von uns drei Reitern ein nicht ganz so freiwilliges Bad, als die Elefanten sich ein bisschen zu schnell erhoben und die Mädels daraufhin erstmal wieder ins Wasser plumpsten.
Nach dem Mittagessen ging es dann aber leider mit Meli ein bisschen in den Keller. Während zum einen der Magen rebellierte, nahm gleichzeitig auch die Energie stark ab, weshalb am Nachmittag erstmal Zwangspause für sie auf dem Programm stand.
Manu durfte dafür mal auf Mae Kamnoi das 'Stämme schieben' ausprobieren, was für die Tiere eine geistige und koordinative Herausforderung darstellt und sie somit fit hält. Danach ging es abschließend nochmal eine kurze Strecke durch den Wald, bevor es dann endgültig Abschied nehmen hieß.
Schweren Herzens ging es dann zurück nach Chiang Mai, wo es für Meli erstmal Bett hüten hieß.
Manu testete abends noch ein kleines Restaurant gleich um die Ecke, in welchem ausschließlich Thais aßen und wo kein Mensch Englisch sprach. Die Auswahl des Gerichts gestaltete sich trotzdem recht einfach: Es gab nämlich einfach einen kleinen Grill auf den Tisch und ein Schälchen mit zwei Stäbchen dazu. Anschließend konnte man sich an einem kleinen Buffet an frischem Fleisch, Scampis, Gemüse und Nudeln bedienen und alles auf dem eigenen Grill selbst zubereiten. Von den bereitgestellten Soßen genügten zwar zwei Tropfen für die gesamte Schale, aber das Essen war dafür super lecker.
Melis Zustand besserte sich später wieder ein wenig, weshalb wir hoffen, dass der morgige Flug nach Phuket einigermaßen gelingen sollte.