Montag, 29. August 2016

Botswana: Chobe-Nationalpark + Kazungula

Hinsichtlich des Grenzübertritts nach Botswana bestand zunächst mal große Unsicherheit, da man nirgendwo aktuelle Infos dazu bekommt. Ziemlich sicher war nur, dass wir es mit unseren namibianischen Dollar nicht über die Grenze schaffen würden, da diese dort wohl nicht als Zahlungsmittel akzeptiert werden. So waren wir ganz froh, als unser deutschsprachiger Lodge-Manager uns gestern abend noch versicherte, dass man die Gebühren an der Grenze stattdessen in Euro bezahlen kann -> das soll mal einer verstehen...

So machten wir uns um 8 Uhr auf den Weg zur Grenze. Dort klappte tatsächlich alles problemlos, inklusive der Zahlung in Euro. Direkt danach folgte dann der Kontrollposten für den botswanischen Chobe - Nationalpark, bei welchem der Kontrollbeamte jedoch ein riesen Depp war. Nach einigen Diskussionen durften wir aber dennoch passieren, um 100 Meter weiter für die Bezahlung der Permit erneut zu stoppen. Alles nicht so ganz optimiert, aber letztlich kommt man schon irgendwie durch.

Direkt zu Beginn des Nationalparks ging es dann mit so einer Sandpiste los, wie uns noch in Sossusvlei zum Verhängnis geworden war. Dank unserer zwischenzeitlich gewonnenen Erfahrung schafften wir es diesmal jedoch hindurch und dann eröffnete sich vor uns das Paradies: Hinter einem Hügel lag das grüne Tal rund um den Chobe - Fluss und auf den Weideflächen grasten tausende von Zebras, Springböcken, Impalas, Kudus, Elefanten und Büffeln. So weit das Auge reichte, waren einfach nur Tierherden zu sehen. Auf den trockeneren Hügeln liefen überall Giraffen herum und Elefantenherden kreuzten die Sandpisten. Der Chobe - Nationalpark stellt den Etosha in allen Belangen (abgesehen von der Befahrbarkeit) definitiv in den Schatten!

Auf der Weiterfahrt kamen wir sogar noch an zwei Löwinnen unter einem Baum vorbei. Aufgrund der tiefsandigen Piste an dieser Stelle, konnten wir jedoch leider nicht anhalten, um sie zu bewundern :(

So erreichten wir schließlich um 16 Uhr gut durchgeschüttelt unser selbst gebuchtes Haus in Kazungula. Was für ein hammer! Da es die einzige verfügbare und bezahlbare Unterkunft in der Region war, buchten wir nämlich eine komplette Villa mit 4 Schlafzimmern, 3 Bädern, eigenem Pool, Terrasse mit Grill und riesigem Wohnbereich. Die super nette Gastgeberin führte uns dann erstmal durch unser zweistöckiges Anwesen und versuchte uns die Alarmanlage irgendwie zu erklären. Währenddessen lief direkt vor unsrem Garten schon der erste Elefant vorbei und im Laufe des Abends folgten noch einige weitere.

Nachdem wir uns im Supermarkt eingedeckt hatten, versuchte ich mich dann mal selbst am afrikanischen Braai. So gab es Grillwürstchen, Fleisch und Hähnchen zum Abendessen, bevor wir uns noch mit einer Shisha auf den Balkon setzten und den Elefanten rund um unseren Garten lauschten. Aus meiner Sicht ein absoluter Highlight-Tag!

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