Mittwoch, 28. Oktober 2015

Inka-Trail - Tag 1

Um 03:30 Uhr rissen uns unsere Wecker aus dem Schlaf...

Aus unseren Rucksäcken hatten wir bereits ungefähr die Hälfte rausgeschmissen und ließen sie im Hotel zurück. Und dann ging es endlich los zum legendären Inka-Trail!

An einem Plaza in der Mitte der Stadt wartete ein Reisebus auf uns, mit welchem wir uns pünktlich um 04:30 Uhr auf den Weg machten. Über zunehmend schlechter werdende Straßen und am Ende über eine einspurige Holperpiste ging es Richtung Ollantaytambo. Nach ungefähr 3 Stunden erreichten wir den kleinen Ort, in dessen Nähe (Bahnkilometer 82) der Startpunkt liegt.

Unsre Reisegruppe besteht aus 7 Amerikanern, 3 Australiern, 2 Guides, 18 (!) Portern, 2 Köchen und natürlich Meli und mir. Die Alterspanne bei den Tourteilnehmern liegt zwischen 12 und 62 Jahren. Zu den unglaublichen Portern erzähle ich später noch mehr.

Hochmotiviert machten wir uns nach einem Startfoto auf den anfänglich noch recht gemütlichen Weg. Das sollte sich aber bald ändern...

Dazu muss man erwähnen, dass Peruaner scheinbar eine andere Definition von 'eben' haben als wir. So sollte es laut unserm Guide Alberto bis zum knapp 6 Stunden entfernten Mittagessen nämlich nur ganz gerade am Flussbett entlang gehen. Einer der Gründe, weshalb Alberto den ersten Tag auch nur als 'Warm-Up-Day' bezeichnete.

Naja, um es kurz zu machen: Bis zum Mittagessen sind wir schon ganz schön ins schwitzen gekommen und die angeblich nicht vorhandene Steigung machte uns ordentlich zu schaffen.

Exakt zum Mittagessen begann es dann auch noch zu regnen. Aufgrund des guten Timings, fanden wir jedoch im Essenszelt Unterschlupf und pünktlich zum Aufbruch hörte es dann auch schon wieder auf zu regnen. Das gab uns ein bisschen extra Motivation für den kürzeren, aber anstrengenderen zweiten Teil des Tages.

Da sagte sogar unser Guide voraus, dass es nun ein wenig bergauf gehen würde. So kämpften wir uns dann in den folgenden 2 1/2 Stunden die restlichen paar hundert Höhenmeter bis zum Camp hinauf, wo wir um 17 Uhr eintrafen.

Nach dem Bezug unserer Zelte wurde uns dann noch das gesamte Team vorgestellt, bevor es zur Happy Hour ging. Allerdings gibts hier bei der Happy Hour keine Shots oder doppelte Cocktails, sondern heiße Schokolade, Popcorn und Cracker mit Dulce de leche oder Marmelade :-)

Nach dem anschließenden Abendessen fielen alle sofort in ihre Zelte und wir schliefen sofort ein.

(Fotos folgen in der nächsten Stunde)

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