Samstag, 31. Oktober 2015

Death Road

Zum Wohle einiger Angehöriger haben wir unseren heutigen Plan vorher nicht angekündigt: Es ging nämlich auf die gefährlichste Straße der Welt zwischen La Paz und Coroico. Bis vor einigen Jahren stürzten hier regelmäßig Fahrzeuge ab, weshalb schließlich eine neue, sicherere Straße gebaut wurde. Die alte Straße ist aber weiterhin geöffnet und wird seitdem hauptsächlich von Mountainbike-Fahrern genutzt -> und genau das hatten wir heute vor.

Wir wählten den besten und teuersten Anbieter, um sicher zu gehen, dass die Bremsen an unseren Bikes auch tun und machten uns um 07:30 Uhr auf den Weg.

Mit dem Bus ging es erstmal hoch auf 4700 Meter, wo jeder mit dem kompletten Equipment und den Bikes ausgestattet wurde. Nach einer Einweisung und einer Spende an Pachamama (96%iger Alkohol, um sie gut zu stimmen) ging es dann auch schon los.

Die ersten ca. 20 km waren asphaltiert, so dass man sich etwas eingewöhnen konnte. Als es dann endlich auf die eigentliche Death Road gehen sollte, machte uns mal wieder die  südamerikanische Unorganisiertheit einen Strich durch die Rechnung: Dort fand heute nämlich ein Radrennen statt, weshalb die Strecke gesperrt war. Angeblich hätte sie um 10:30 Uhr wieder freigegeben werden sollen, was dann kein Problem gewesen wäre, aber wie das hier so ist, sind Uhrzeiten leider ziemlich relativ...

Also hieß es erstmal warten und warten und warten, in der Hoffnung, dass die Strecke wieder irgendwann freigegeben wird.

Gegen 12:30 Uhr war es dann endlich so weit und wir starteten auf die eigentliche Death Road. Immer am Abgrund entlang ging es über eine Schotterpiste abwärts. Wir erhielten jedoch gute Sicherheits-Briefings und waren somit gut auf die  Streckenabschnitte vorbereitet. Dass dies bei anderen Gruppen offenbar nicht ganz so der Fall war, wurde bei den drei Crash's offensichtlich, die wir beobachteten. Glücklicherweise waren die schlimmsten Folgen eine gebrochene Schulter und ein gebrochener Ellbogen.

Unter Wasserfällen hindurch und an wundervollen Landschaften vorbei meisterten wir schließlich alle unbeschadet die knapp 3500 Höhenmeter bis ins Tal. Die Fahrt war super spaßig und die gefährlichsten Kurven wurden tatsächlich zwischenzeitlich mit Leitplanken abgesichert.

In einer Ecolodge, die Tiere vom illegalen Handel aufnimmt, gab es anschließend Abendessen. Aufgrund des Radrennens war es leider zu spät, um noch eine Führung zu machen, aber die Affen, Papageien und sonstigen Tiere waren auch so neugierig genug, um uns von nahem zu begutachten.

Anschließend machten wir uns über die neue Strecke auf den Rückweg, wo es dann aufgrund eines waghalsigen Überholmanövers der  entgegenkommenden Fahrzeuge um ein Haar doch noch gekracht hätte. Glücklicherweise reagierte unser Busfahrer gut und so kamen wir ca. 20 cm vor dem auf unsrer Spur befindlichen Überholer zum Stillstand.

Das war dann aber auch genug Action für heute...

Isla del Sol -> La Paz

Heute stand ein Reisetag auf dem Programm. Um 8:30 Uhr ging es von der wunderbaren Isla del Sol mit der Fähre leider schon wieder zurück nach Copacabana. Dort trafen wir uns wieder mit Diana und Hannes, die für uns alle bereits Plätze im Bus nach La Paz reserviert hatten.

Mit diesem machten wir uns dann um 13:30 Uhr auf den Weg...doch nach gerade mal einer Stunde hieß es erstmal wieder aussteigen. Der Grund ist, dass man auf der bolivianischen Seite nochmals einen kleinen Seitenarm des Titicacasees überwinden muss, um nach La Paz zu gelangen. In Deutschland hätte man vermutlich schon längst eine Brücke über die vielleicht 200 Meter breite Wasserstraße gebaut, aber hier läuft das alles noch ein bisschen anders ab: Die Busse und Autos werden auf kleine Fahrzeugfähren geladen, die jedoch vermutlich mit dem zusätzlichen Gewicht der Passagiere sinken würden. Deshalb muss man gleich daneben zu ein paar kleinen Personenschiffchen gehen, die einen dann für 2 Bolivianos (30 Cent) auf die andere Seite fahren, wo man dann den Bus wieder besteigen kann.

Ab da war der restliche Weg nach La Paz (ca. 100 km) eine einzige große Baustelle. Der Bus hörte gar nicht mehr auf zu ruckeln und es herrschte das totale Verkehrschaos. Letztendlich erreichten wir schließlich aber gut durchgeschüttelt La Paz wo wir uns erstmal in unser Hotel einquartierten, das aus einem Hollywood-Film der 70er-Jahre entsprungen sein könnte.

Aber das Zimmer ist sauber, die Dusche ist heiß und das Wifi hervorragend - was will man mehr?!

Nach einem Abendessen beim Inder war der Tag dann auch schon zu Ende.

Freitag, 30. Oktober 2015

Isla del Sol

Um 8:30 Uhr ging es früh am Morgen mit einem Fährboot zur Isla del Sol. Auf diese kleine Insel soll der Sonnengott Inti der Legende nach seine beiden Kinder Manco Kapac und Mama Ocllo geschickt haben - welche als erste Herrscher die Menschen in das Geheimnis des Lebens einweisen sollten. Die Insel ist dem Glauben nach also der Ursprung des Inkareiches.

Bei unserer Ankunft im Norden der Insel erblickten wir überrascht zwei vertraute Gesichter: Hannes und Diana erwarteten uns am kleinen Hafen! Nach einem kurzen Austausch der vergangenen Tage fuhren die beiden jedoch heute schon wieder mit einer Fähre zurück ans Festland. Da sie jedoch noch eine Nacht in Copacabana verbringen, können wir morgen zusammen nach La Paz weiterreisen.

Unser liebenswerter Hostelbesitzer Freddy erzählte uns auf spanisch ein bisschen etwas über die Unterschiede der Lateinamerikaner und dass Esel auf dieser straßenfreien Insel quasi die Toyotas der Aymara seien. Die Aymara sind die hier lebenden Ureinwohner der Insel.

Am frühen Nachmittag erkundeten Meli und ich dann gemeinsam ein wenig die Insel. Einem kleinen Inkaweg folgend ging es durch kleine Dörfer in Richtung Norden. Die Insel ist dabei absolut faszinierend: Wir konnten die Touristen, die wir trafen an einer Hand abzählen, die einheimischen Aymara sind super freundlich und die Landschaft einfach unglaublich. Unterwegs liefen uns Schweine, Kühe, Esel und Schafe über den Weg und das Wetter passte zum Namen der Insel.

Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Roca Sagrado, einen großen Felsen, um welchen herum durch die Inka ein Sonnentempel gebaut worden war. Und selbst im Bereich der dortigen Ruinen trafen wir auf mehr grasende Schafe als Touristen - es war ein herrlicher Kontrast zum völlig überlaufenen Machu Picchu!

Anschließend legten wir uns ein wenig an den feinen Sandstrand direkt vor unserem Hostel und schauten den spielenden Kindern und den vorbeilaufenden Alpacas und Lamas zu, bevor wir uns während des Sonnenuntergangs Empanadas für den nächsten Morgen kauften und anschließend in einem kleinen Restaurant am Hafen zu abend aßen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Copacabana

Mit dem Nachtbus ging es gestern Abend direkt weiter in Richtung der bolivianischen Grenze. Gegen 9 Uhr morgens erreichten wir den direkt am Titicacasee gelegenen Grenzübergang. Dann hieß es raus aus dem Bus, zur peruanischen Grenzkontrolle den Ausreisestempel holen und etwa 100 Meter laufen. Nachdem man durch einen Torbogen hindurch Bolivien erreicht hat, darf man sich dort wieder anstellen und einen Einreisestempel abholen, bevor es dann mit dem Bus weiter in das nur 8 km entfernte Dorf Copacabana geht.

Da die Uhren hier in Bolivien um eine Stunde vorgestellt werden müssen und bei euch in Deutschland eine Stunde zurück gestellt wurden, sind wir jetzt auch nur noch 5 Stunden von euch entfernt ;-)

Den restlichen Tag hieß es dann erstmal entspannen, Rucksäcke neu sortieren und Kleider waschen lassen. Ich hab mich zudem beim Inka-Trail etwas erkältet und verbrauche gerade 5 Packungen Taschentücher am Tag...

Trotzdem machte ich mich nachmittags noch kurz auf den Weg, den direkt neben unserem Hostel gelegenen Kalavrienberg zu erklimmen, um die tolle Aussicht über Copacabana und den Titicacasee zu genießen.

Nach einem leckeren Abendessen (es gab natürlich 'Trucha' - was auch sonst...) ging es dann zeitig ins Bett.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Machu Picchu (Inka-Trail - Tag 4)

(Falls ihr unsre Inka-Trail-Wanderung in der richtigen Reihenfolge lesen möchtet, müsst ihr ein paar Posts weiter unten beginnen.)

Um 3 Uhr klingelten bei strömendem Regen unsere Wecker. Der Grund für das frühe Aufstehen liegt darin, dass der einzige Zug für für Porter zurück nach Cusco bereits um 05:30 Uhr unten im Tal abfährt und diese bis dahin bereits alles abgebaut und runter transportiert haben müssen.

Der zweite Grund ist die 'Line'. Unten am Camp befindet sich ein letzter Checkpoint, welcher jedoch erst um 05:30 Uhr öffnet. Da alle Gruppen ihre Zelte aber eh schon räumen müssen, und nur für die ersten Gruppen genügend überdachte Sitzplätze vorhanden sind, will natürlich jeder als erstes dort sein...

Also hieß es an diesem Morgen ruckzuck alles zusammenpacken, eine Kleinigkeit frühstücken und ab zum Checkpoint. Wir schafften es tatsächlich als zweite Gruppe dort anzukommen und uns so die bei diesem Wetter wichtigen Sitzplätze zu sichern.

Leider besserte sich auch in den nächsten Stunden das Wetter nicht, so dass wir uns pünktlich um 05:30 Uhr dann doch auf in den Regen machen mussten. Da wir jedoch mit die Ersten waren, die den Checkpoint zum Sungate und dem heiß ersehnten Machu Picchu passieren durften, marschierten wir motiviert los und erreichten schließlich sogar als allererste das Sungate.

Aufgrund der Wolken konnten wir leider nur einen kurzen Blick auf die Ruinen erhaschen, bevor dann auch noch ein Australier aus unserer Gruppe stürzte und sich den Kopf an einer Mauer aufschlug. Also war erstmal Erste Hilfe angesagt, bevor wir uns weiter auf den Weg bergab zu unserem Ziel machen konnten.

Bei langsam besser werdenden Wetter erreichten wir dann endlich die verlorene Stadt. Kaum waren wir da, klarte der Himmel auf und wir konnten die faszinierenden Ruinen in ihrem vollen Ausmaß bewundern!

Was die Inka dort in 50 Jahren erschaffen haben ist echt beeindruckend...leider auch die Zahl an Touristen, die nach und nach in die Stadt strömten. So war alles spätestens nach unserer Führung um 10 Uhr hoffnungslos überfüllt, so dass wir uns gleich auf den Weg zum angrenzenden Berg, dem Wayna Picchu machten.

Bereits von Beginn an erschöpft, war es eine echte Qual die steilen Stufen zu erklimmen, doch schließlich wurden wir mit einem fantastischen Ausblick auf die Ruinenstadt und die umliegenden Berge belohnt.

Nach dem Abstieg ging es dann noch zum Abschied von der Gruppe und den Guides Mittagessen und anschließend per Zug und Bus zurück nach Cusco.

Rückblickend muss man tatsächlich sagen, dass der Inka-Trail viel lohnenswerter war, als die eigentliche Hauptattraktion. Unsere Gruppe und die Guides waren super und der Trail war zwar anstrengend, aber wunderschön.

Inka-Trail - Tag 3

Heute stand uns der einfachste Teil des Inka-Trails bevor und deshalb durften wir erstmal bis 6 Uhr 'ausschlafen'.

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns dann auf den Weg zum dritten Pass des Trails, der jedoch nur 80 Höhenmeter über unserem Camp lag, da wir glücklicherweise gestern schon weiter gelaufen waren als andere Gruppen.

Leider war es ziemlich wolkig, so dass wir zunächst nicht allzu viel von der Umgebung sahen. Aufgrund dessen ging es zeitnah weiter und ab diesem Punkt nur noch stetig bergab. Dies lag uns trotz der steilen und teilweise rutschigen Stufen heute wesentlich besser als gestern und so erreichten wir recht bald den 'Nebelwald' - eine Art Dschungel. Die Natur dort war fantastisch und überall schwirrten Schmetterlinge um uns herum. Vor lauter gucken hats mich dann sogar einmal auf den Hintern gehauen, aber dank Rucksack-Airbag ist nichts passiert :-)

Mittags erreichten wir schließlich eine größere Inka-Festung, bevor wir nur eine halbe Stunde später schon am Camp eintrafen.

Nach dem Essen konnten wir uns sogar noch einen kurzen Mittagsschlaf leisten, bevor wir uns nachmittags noch den sogenannten Mini-Machu Picchu anschauten.

Zum Abendessen begann es dann in Strömen zu regnen und hörte vorerst leider auch nicht mehr auf. Ich hoffe nur dass unser Zelt halbwegs dicht hält...

Aufgrund dessen mussten wir die Verabschiedung unserer Porter auch im Zelt durchführen. Diese Jungs waren einfach unglaublich: Jeder von ihnen trägt bis zu 25 kg auf dem Rücken und rennt den Trail in maximal der Hälfte der Zeit, die wir brauchen, um rechtzeitig die Zelte und alles drum herum aufzubauen. (Den Rekord trägt ein 18 jähriger Porter, der den ganzen Inka-Trail ohne Gepäck in 3:45 Stunden gerannt ist!) Zudem ist ein Koch dabei, der meistens rechtzeitig zu unserem Eintreffen schon irgendwas gezaubert hat. Ohne diese Leute wäre der Inka-Trail zumindest für uns nicht möglich gewesen!

Direkt nach der Verabschiedung gingen wir alle schnell schlafen, da wir bereits um 3 Uhr am nächsten Morgen wieder aufstehen müssen...mehr dazu im nächsten Beitrag ;-)

Inka-Trail - Tag 2

Heute stand uns ein Tag mit jeder Menge Höhen und Tiefen bevor - im wahrsten Sinne des Wortes.

Vom Campingplatz aus ging es nach dem Frühstück um 06:10 Uhr los...und zwar direkt steil bergauf. Die Inka-Stufen zu zählen wäre sinnlos gewesen, denn es galt zunächst mal 1000 Höhenmeter zu überwinden. Nicht dass dies schon schwer genug wäre, ist die letzte halbe Stunde vor dem Erreichen des 'Dead woman's pass' so steil, dass sie von den Einheimischen spöttisch Gringo-Killer genannt wird.

Dennoch erreichten wir den Pass, belebt von Coca-Blättern und der Tatsache, dass es keine Alternative gibt, nach etwa 4 Stunden.

Doch die Freude über das Erreichen des höchsten Punktes unsres Trails (4250 m) hielt nicht lange an, denn direkt anschließend ging es genau so steil wieder bergab...und ob mans glaubt oder nicht: Das ist genauso anstrengend!

So waren wir schon ziemlich an unseren Grenzen angelangt, als wir 700 Meter tiefer im 'Tal' zum Mittagessen eintrafen. Wie gestern schon, begann es pünktlich mit dem Eintreffen an der Basis wieder zu regnen.

Bis auf ein paar einzelne Tropfen hatten wir aber auch heute wieder Glück, als es dann weiter ging. Eigentlich dachten wir ja bereits den schlimmsten Teil hinter uns zu haben, doch es sollte anders kommen.

Zumindest gefühlt noch steiler als zuvor ging es wieder bergauf zum zweiten Pass. Obwohl dieser 'nur' auf 4000 Meter liegt, war der Aufstieg eine Grenzerfahrung für uns nicht-trainierte Bergsteiger. Obwohl jeder Schritt schmerzte, kämpften wir uns Stück für Stück bergauf. Nach einem kurzen Stopp bei einer Inka-Ruine erreichten wir am Ende unserer Kräfte und mit zitternden Knien schließlich den Pass. Was eine Freude!!!

Wie sollte es auch anders kommen, ging es danach aber erneut bergab. Insbesondere für meine Knie war dies die reinste Qual...aber es hilft alles nichts. Also stiefelten wir erneut unzählige Stufen den Berg hinunter und kamen pünktlich vor dem Sonnenuntergang in unsrem zweiten Camp an, wo wir die Nacht verbrachten.

Inka-Trail - Tag 1

Um 03:30 Uhr rissen uns unsere Wecker aus dem Schlaf...

Aus unseren Rucksäcken hatten wir bereits ungefähr die Hälfte rausgeschmissen und ließen sie im Hotel zurück. Und dann ging es endlich los zum legendären Inka-Trail!

An einem Plaza in der Mitte der Stadt wartete ein Reisebus auf uns, mit welchem wir uns pünktlich um 04:30 Uhr auf den Weg machten. Über zunehmend schlechter werdende Straßen und am Ende über eine einspurige Holperpiste ging es Richtung Ollantaytambo. Nach ungefähr 3 Stunden erreichten wir den kleinen Ort, in dessen Nähe (Bahnkilometer 82) der Startpunkt liegt.

Unsre Reisegruppe besteht aus 7 Amerikanern, 3 Australiern, 2 Guides, 18 (!) Portern, 2 Köchen und natürlich Meli und mir. Die Alterspanne bei den Tourteilnehmern liegt zwischen 12 und 62 Jahren. Zu den unglaublichen Portern erzähle ich später noch mehr.

Hochmotiviert machten wir uns nach einem Startfoto auf den anfänglich noch recht gemütlichen Weg. Das sollte sich aber bald ändern...

Dazu muss man erwähnen, dass Peruaner scheinbar eine andere Definition von 'eben' haben als wir. So sollte es laut unserm Guide Alberto bis zum knapp 6 Stunden entfernten Mittagessen nämlich nur ganz gerade am Flussbett entlang gehen. Einer der Gründe, weshalb Alberto den ersten Tag auch nur als 'Warm-Up-Day' bezeichnete.

Naja, um es kurz zu machen: Bis zum Mittagessen sind wir schon ganz schön ins schwitzen gekommen und die angeblich nicht vorhandene Steigung machte uns ordentlich zu schaffen.

Exakt zum Mittagessen begann es dann auch noch zu regnen. Aufgrund des guten Timings, fanden wir jedoch im Essenszelt Unterschlupf und pünktlich zum Aufbruch hörte es dann auch schon wieder auf zu regnen. Das gab uns ein bisschen extra Motivation für den kürzeren, aber anstrengenderen zweiten Teil des Tages.

Da sagte sogar unser Guide voraus, dass es nun ein wenig bergauf gehen würde. So kämpften wir uns dann in den folgenden 2 1/2 Stunden die restlichen paar hundert Höhenmeter bis zum Camp hinauf, wo wir um 17 Uhr eintrafen.

Nach dem Bezug unserer Zelte wurde uns dann noch das gesamte Team vorgestellt, bevor es zur Happy Hour ging. Allerdings gibts hier bei der Happy Hour keine Shots oder doppelte Cocktails, sondern heiße Schokolade, Popcorn und Cracker mit Dulce de leche oder Marmelade :-)

Nach dem anschließenden Abendessen fielen alle sofort in ihre Zelte und wir schliefen sofort ein.

(Fotos folgen in der nächsten Stunde)