Mittwoch, 26. November 2014

Dubai und der Rückflug

Unser Rückflug ging mit einer Boeing 777 nach Dubai los. Wir schafften es wieder die Plätze am Notausgang zu ergattern, wo zumindest ich (Manu) ein bisschen schlafen konnte.

Pünktlich um halb 5 Uhr morgens landeten wir dann am Flughafen in Dubai, wo wir einen 12 stündigen Aufenthalt hatten.

Diesen nutzten wir mit einem Besuch auf dem Burj Khalifa - dem höchsten Gebäude der Welt. Auf der Aussichtsplattform im 124. Stock und in einer Höhe von knapp 500 Metern hatten wir einen wunderbaren Überblick über die gesamte Umgebung.

Anschließend schlugen wir uns noch ein wenig durch die Altstadt zum Goldmarkt durch. Die aggressiven Verkäufer waren wir von den ruhigen Thailändern der letzten Wochen allerdings nicht mehr gewohnt, weshalb wir ganz schnell wieder die Flucht ergriffen.

Nach einer kurzen Überfahrt über den Creek für nur 1 Dirham pro Person machten wir uns dann wieder auf den Rückweg zum Flughafen.

Von dort ging es dann mit dem A380 (und wieder Notausgangs-Plätzen, yeah) zurück nach München wo wir pünktlich um halb 8 Uhr im 0ºC kalten München landeten.

Nun heißt es erstmal ausschlafen. Sobald die Bilder und Videos aussortiert sind, wird nochmals nachberichtet :)

Dienstag, 25. November 2014

Phuket - der letzte Tag

Heute stand uns leider schon der letzte Tag hier in Thailand bevor, den wir deshalb natürlich nochmal ausnutzen wollten.

Es ging mit dem Roller nochmals kreuz und quer über die Insel. Zuerst fuhren wir die Westküste nach oben, vorbei am völlig überfüllten Patong-Beach. Kurz danach wird die Küste aber schon wieder viel idyllischer und wir stoppten an einem kleinen, etwas versteckten Strand. Um dorthin zu gelangen mussten wir erstmal einen ganz schönen Abhang runtersteigen, aber wir wurden dafür mit feinem Sand und traumhafter Kulisse belohnt.

Da Meli mittlerweile aber nicht mehr zur Ruhe kommt, fuhren wir nach einer guten Stunde schon wieder weiter. Beim nächsten Strand stoppten wir für einen leckeren Mittagssnack direkt an einer kleinen Garküche.

Anschließend stand noch Shopping auf dem Plan. Da wir aber die richtige Ausfahrt verpassten und es danach keine Wendemöglichkeit mehr gab, fuhren wir erstmal kilometerweit quer über die Insel. Als wir dann die erste Möglichkeit zum Halten fanden, waren wir schon so weit von der Mall entfernt, dass wir beschlossen einfach weiter zu fahren und eine andere zu suchen.

Mit dem angenehmen Fahrtwind ließ es sich auch bei zunehmendem Verkehr noch ganz gut aushalten und schließlich fanden wir ein riesiges 4-stöckiges Einkaufszentrum in der Nähe von Phuket Town.

Nachdem der Geldbeutel leer und die Taschen voll waren, ging es über einen Thai-Weihnachtsmarkt (leckere Essensstände!) schnell weiter zu einer abschließenden Fußmassage.

Dort liegen wir jetzt gerade und entspannen ein letztes Mal, bevor wir nach dem Packen in etwa einer Stunde schon los zum Flughafen müssen, wo dann um 0:30 Uhr heute Nacht der Flieger in Richtung Dubai startet.

Koh Phi Phi --> Phuket

Der heutige Tag verlief recht unspektakulär. Nachdem wir ausgeschlafen hatten,  verbrachten wir den Vormittag bei bestem Wetter nochmals am Hotelpool, bevor es dann um 14 Uhr mit der großen Fähre weiter nach Phuket ging.

Dort ging es dann wieder in den Süden der Insel zu Alice und Simon, wo wir bereits bei unserem ersten Phuket-Aufenthalt untergekommen waren.

Mit den Rollern machten wir uns dann abends auf den Weg zu einem schönen Lokal mit toller Aussicht, wo wir uns alle vier das thailändische BBQ gönnten :)

Montag, 24. November 2014

Koh Mook --> Koh Phi Phi

Heute stand die Weiterreise nach Koh Phi Phi auf dem Programm. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren, entschieden wir uns für den recht teuren Speedboat-Transfer, der gerade mal 2,5 Stunden dauern sollte.

Nachdem auf dem Weg zum Strand (wo das Speedboat abfährt) erstmal der Sprit von unserem Motorrad-Taxi ausging, schafften wir es doch noch irgendwie rechtzeitig dorthin. Anschließend flogen wir dann mit 750 PS über das Wasser und waren ruckzuck im Hafen von Koh Phi Phi.

Dort suchten wir ein schönes Hotel mit Swimming Pool raus, wo wir auch erstmal den restlichen Nachmittag verbrachten. Der etwas teurere Preis hatte sich für das riesige Bett, die warme Dusche mit Druck und den tollen Pool definitiv gelohnt.

Danach ging es dann erstmal durch die Gassen, wo wir in einem leckeren Restaurant Burger aßen und anschließend die Partymeile suchten. Ab dann war feiern angesagt - und das kann man hier so gut, wie vermutlich nur an wenigen Orten dieser Welt!

Los ging es in einem 'Irish Pub' (wir haben zwar nicht rausgefunden, was daran irisch war, aber das war auch egal...) wo man die Cocktails gleichmal eimerweise bestellt. Der Mojito war superlecker! Neben uns spielten die Leute reihenweise Bier-Pong und die Musik wurde im Laufe des Abends zunehmend besser.

Das eigentliche Highlight von Koh Phi Phi sind aber die Strandparties, wo wir anschließend hinzogen. Der gesamte Strand wird hier zu einer Partymeile umfunktioniert und es gibt alle paar Meter Feuershows, Limbostangen und Tanzflächen. Zu toller Musik tanzten wir dort im feinen Sand bis wir irgendwann genug hatten und uns mit einem Pizzastück auf den Rückweg zum Hotel machten.

Eine Nacht in Koh Phi Phi zu verbringen war definitiv die richtige Entscheidung gewesen und muss man mal erlebt haben!

Samstag, 22. November 2014

Koh Mook - Tag 2

Heute ging es mit strahlendem Sonnenschein los. Nach einem kleinen Frühstück liehen wir uns ein Kajak aus und paddelten mit einem schwedischen Pärchen zusammen los. Dada, die Chefin, von unserem Resort hatte uns davor noch ein paar Sandwiches gemacht, da wir eine Weile unterwegs sein würden.

Zunächst ging es vorbei an zwei einsamen Stränden, wo wir jeweils einen Zwischenstopp einlegten. Anschließend wollten wir weiter in eine kleine Lagune...doch die war zuerst völlig überlaufen von Touristenbooten.

Wir warteten dann etwas abseits auf einen besseren Zeitpunkt, um in die Lagune zu paddeln, als plötzlichdas Wetter umschlug und es von einem Moment auf den anderen zu regnen begann. Wir suchten Schutz unter einem Felsüberhang und warteten dort geduldig.

Nach etwa einer halben Stunde ließ der Regen wieder nach und praktischerweise hatte er gleichzeitig auch alle Touristenboote vertrieben. Wir konnten also durch eine kleine, etwa 80 Meter lange Höhle in die menschenleere Lagune reinpaddeln.

Drinnen war es wunderschön. Die früher tatsächlich von Piraten genutzte Lagune könnte direkt aus einem 'Fluch der Karibik'-Teil entstammen. Von hohen Felsen geschützt, befindet sich darin ein kleiner Sandstrand mit tropischen Pflanzen und Palmen darum.

Als wir dann genug hatten und das erste Touristenboot wieder kam, paddelten wir zum nächsten Strand weiter, wo wir die Kajaks zurücklassen konnten und mit einem Motortaxi zurück in die Unterkunft fuhren.

Dort bereitete Dada uns dann später höchstpersönlich einen riesigen Fisch auf dem Grill zu, den wir uns mit den Schweden teilten. Dazu gab es dann noch ein paar Garnelen und zum Nachtisch ein Eis - was will man mehr?! :)

Freitag, 21. November 2014

Koh Kradan --> Koh Mook

Der heutige Tag begann sehr früh, da die Hunde von der Insel direkt vor unserem Bungalow lautstark spielten. Also öffneten wir schon um kurz vor 7 unsere Türe und machten einen kleinen Spaziergang am menschenleeren Strand.

Da das Wetter heute besser war, verbrachten wir dann nach dem Frühstück auch den restlichen Vormittag am sonnigen Strand...arg viel mehr gibt es auf der Insel nämlich eh nicht zu tun.

Wir entschlossen uns nach mehrfachem hin und her dann dazu, nachmittags mit einem gecharterten Longtailboot zur Nachbarinsel Koh Muk weiterzufahren. Die anderen Urlauber hatten uns dort eine günstige Unterkunft empfohlen und es gibt mehr Möglichkeiten für Aktivitäten.

Nachdem wir telefonisch und mit Hilfe unseres Bootscaptains Bescheid gegeben hatten, wurden wir dann auch tatsächlich mit einem kleinen Motor-Dreirad am Bootspier abgeholt und zu einer kleinen Bungalowanlage im Grünen gefahren. Die Chefin begrüßte uns ganz herzlich und gab uns erstmal jede Menge Tipps für die Insel.

Nachdem wir einen schönen Bungalow ausgesucht hatten, brauchten wir dann aber erstmal einen kleinen Mittagschlaf, bevor wir uns auf den Weg in die kleine Ortschaft der Insel machten.

Dort strahlen einen die Kinder an und die Einheimischen grüßen freundlich - man fühlt sich gleich wohl. Wir schauten uns dann am schönsten Strandabschnitt (wo sich auch ein Luxusresort befindet) den Sonnenuntergang an und machten uns anschließend auf den Weg in ein kleines Lokal im Ort.

Dort haben wir jetzt gerade zu Abend gegessen und werden danach noch an der Bar in unserem Resort einen Cocktail schlürfen, bevor der nächste Tag dann leider auch schon wieder vorüber ist...

Koh Lanta --> Koh Kradan

Der heutige Tag begann mal wieder typisch thailändisch: Zwar wurden wir pünktlich um 8 Uhr vor dem Guesthouse abgeholt, aber statt die Fähre direkt an unserem Pier zu nehmen (Entfernung: 50m), haben sie uns in die Fähre auf der anderen Seite der Insel eingebucht... Somit hieß es dann erstmal eine Stunde lang mit PickUp und Bus quer über Koh Lanta, bis wir schließlich bei unserer Fähre ankamen.

Immerhin machten wir uns dann zeitnah auf den Weg und steuerten eine Stunde später schon die kleine Insel Koh Kradan an. Als das Boot langsamer wurde, fragten wir uns wo denn der Steg bleibt...doch es kam keiner. Das Boot fuhr einfach geradewegs direkt an den Traumstrand heran, ließ eine Leiter herunter und dann hieß es mit Gepäck auf dem Rücken herunterklettern mitten hinein in den feinen Sand.

Die nächste Frage stellte sich dann recht schnell: Wo ist unsere Unterkunft? Doch auch diese Frage ließ sich recht schnell und einfach beantworten: Die Insel ist so klein, dass es weder Wege, noch Straßen gibt. Man kann also nur den Sandstrand entlang laufen und irgendwann muss das entsprechende Resort zwangsläufig auftauchen...was es ganz am Ende des Strandes dann tatsächlich auch tat :)

Nachdem wir unseren einfachen, aber schönen Bambus-Bungalow bezogen hatten, hieß es erstmal am Strand entspannen, schnorcheln, Kanu fahren und lesen. Die Sonne ließ zwar leider vergeblich auf sich warten, aber warm genug fürs Wasser war es trotzdem.

Im Laufe des Tages lernten wir dann noch vier andere Urlauber kennen, mit denen wir Tipps und Erfahrungen austauschten und abends dann gemütlich noch was tranken. Nachdem um 23 Uhr alle Läden hochgeklappt wurden, ging es dann zurück in unseren Bungalow, wo wir unter dem Moskitonetz zum Rauschen der Wellen schnell einschliefen.

Donnerstag, 20. November 2014

Khao Sok --> Koh Lanta

Heute sollte es vom Khao Sok Nationalpark wieder runter in den Süden gehen. Als Ziel hatten wir uns die nur 1 qkm kleine Insel Koh Kradan ausgesucht.

Anfangs lief dann alles auch reibungslos. Um 8.30 Uhr ging es mit dem Minibus los bis nach Krabi, wo wir dann in ein Schnellboot umstiegen und damit um 13:30 Uhr auf der Insel Koh Lanta ankamen...ab diesem Punkt fiel dann aber buchstäblich der Rest ins Wasser.

Eigentlich sollte von dort um 14 Uhr eine Fähre nach Koh Kradan weiterfahren...da es aber noch Nebensaison ist, fiel diese aus. Darüber hinaus, landeten wir am falschen Pier, um noch andere Alternativen zu haben und zu allem Unglück begann es kurz vor unserer Ankunft in Koh Lanta auch noch wie aus Kübeln zu schütten...

Nach einem letzten Versuch am Pier stand dann fest, dass wir heute unser Ziel nicht mehr erreichen würden. Leider hatten wir den Fehler gemacht, die dortige Unterkunft schon am Vorabend zu buchen, weshalb die (immerhin 'nur') 25 € also auch futsch waren.

Pitschenass watschelten wir also durch die Straßen am Pier entlang und suchten uns dort ein kleines Guesthouse für die kommende Nacht heraus.

Da der Regen den restlichen Tag und Abend über nicht mehr nachließ, ließen wir uns dann mal wieder etwas durchkneten. Meli hatte offenbar die Softie-Variante erwischt, wohingegen Manu nach allen Regeln der thailändischen Kunst malträtiert wurde.

Anschließend suchten wir uns dann eines der vielen Hafenrestaurants aus. Hier gab es superleckeren Fisch und Sepia, die ganz frisch vom Fang für uns zubereitet wurden.

So war die Zwangspause dann letztendlich gar nicht mal so schlimm und am nächsten Morgen sollte um 8 Uhr der nächste Versuch beginnen, um auf Koh Kradan zu gelangen...

Dienstag, 18. November 2014

Cheow Lan Lake - Tag 2

Zu Beginn des zweiten Tages auf dem See schnappten wir uns erstmal ein Kanu und paddelten ein paar Meter durch die Landschaft, bevor wir uns noch vor dem Frühstück in dem angenehm warmen Wasser erfrischten.

Nach der anschließenden Morning-Safari, bei der wir diesmal immerhin ein paar Tukane und Affen sahen, stand dann bis nachmittags Freizeit auf dem Programm. Dabei relaxten wir ein bisschen und genossen die Ruhe, bevor es nachmittags zurück ans Festland ging.

Kurz vor der Rückfahrt verfinsterte sich der Himmel ausgerechnet noch und es stürmte kurz ganz schön. Mit ein paar Minuten Verspätung kamen wir dann aber doch halbwegs trocken los. Kurz bevor wir den Hafen erreichten, wurde der Himmel dann aber nochmals dunkel...diesmal allerdings nicht durch das Wetter, sondern aufgrund tausender Fledermäuse. Diese hatten irgendwie ihre Höhle schon bei Tageslicht verlassen und kreisten nun über den Bäumen. Ein faszinierender Abschied vom großen See :)

Zurückblickend war der See-Ausflug ok und man hat ein wenig von der eindrucksvollen Landschaft hier gesehen, es hätte aber durch ein paar einfache organisatorische Verbesserungen (Getränke, Bootssafaris usw.) auch noch wesentlich schöner sein können.

Am Abend planten wir dann unsere Weiterreise für den nächsten Tag und entspannten noch ein wenig in der Hängematte.

Cheow Lan Lake - Tag 1

Heute ging es gleich nach dem Frühstück los zum Cheow Lan Lake - einem riesigen Stausee, der das Zentrum des Khao Sok Nationalparks bildet.

Nach etwa einer Stunde Fahrt und einem kurzen Zwischenstopp beim Markt, kamen wir an der Staumauer an, von wo aus es dann mit einem Longtailboot weiterging.

Da das gesamte Gebiet unter Naturschutz steht und nur sehr wenige Unterkünfte (allesamt sogenannte 'Rafthouses') eine Genehmigung erhalten haben, ist der gesamte See umrahmt von tiefgrünem Urwald. Man gleitet vorbei an bizarren Felsformationen auf denen sich irgendwie jede Menge Bäume und Pflanzen angesiedelt haben...

Irgendwo in der Mitte vom Nirgendwo erschienen dann etwa 10 kleine, schwimmende Bungalows am Horizont - unsere Unterkunft. Alles sehr spartanisch eingerichtet, mit einer Matratze und immerhin einem kleinen Bad war es dennoch ausreichend für eine Nacht.

Wir machten uns dann aber erstmal noch auf den Weg durch den Dschungel zu einer Höhle, in die wir hineinklettern wollten. Da die Strömung des darin fließenden Wassers aber zu stark war, mussten wir den Versuch nach etwa 200 Metern in der Höhle leider abbrechen und erfrischten uns dafür ein wenig in natürlichen Süßwasserpools des daneben befindlichen Flusses - eine sehr schöne Alternative :)

Die danach stattfindende 'Safari' mit dem Longtailboot konnte man eher vergessen, weil alle Tiere natürlich weit im Voraus reißaus nahmen...

Abends genossen wir dann noch einen herrlichen Sonnenuntergang bei absoluter Stille, die lediglich durch die Tiergeräusche unterbrochen wurde.

Da leider die Organisation hier sehr 'thailändisch' ist, waren bereits bei unserer Ankunft alle Getränke außer Wasser ausgegangen... Nach dem Abendessen (sehr leckerer frischer gegrillter Fisch!) ging es dann mal wieder zeitnah auf unseren Bungalow-Matratzen.

Sonntag, 16. November 2014

Khao Lak --> Khao Sok Nationalpark

Heute ging es schon wieder weiter. Als nächstes stand der etwa 100 km entfernte Khao Sok Nationalpark auf unserer Wunschliste.

Also morgens einfach mal an die Bushaltestelle gestellt und geschaut was so kommt...so etwas wie Busfahrpläne gibt es hier nämlich nicht. Nach etwa einer viertel Stunde kam dann auch schon der erste Bus vorbei, der zwar nicht bis zu unserem Ziel fuhr, aber uns schonmal die halbe Strecke mitnehmen konnte. Gerade als wir so begeistert von den unkomplizierten Reisemöglichkeiten und dem Comfort der hiesigen Busse waren, erwischten wir für die restliche Strecke natürlich einen Bus, der komplett nach Sch... stank. Also hieß es eine Stunde lang Luft anhalten und so schafften wir es dann doch irgendwie zu unserem Ziel.

Da hier jedes Hostel irgendwie gleichzeitig auch Taxiservice und Tourismusbüro ist, konnten wir hier unkompliziert gleich eine 2-Tages-Tour für den riesigen Cheow-Lan-See buchen, von der wir dann die nächsten beiden Tage erzählen werden.

Nach dem Beziehen unseres kleinen Bungalows ging es dann aber erstmal auf eigene Faust zu Fuß in den Nationalpark. Auf einem gut ausgeschilderten Pfad konnten wir so zu zwei 'Wasserfällen' (eher Stromschnellen) wandern und ein bisschen im erfrischenden Fluss baden. Als Meli schon genervt von meiner Fototour war und wir beide etwas erschöpft vom Klima waren, kamen auf dem Rückweg glücklicherweise zwei Ranger mit ihrem Jeep vorbeigefahren. Diese nahmen uns dann freundlicherweise die 3 km auf ihrer Ladefläche zurück zum Parkeingang mit, wodurch die Laune sich schlagartig wieder besserte :)

Abends gab es dann mal wieder eine Massage und thailändisches BBQ, bevor wir es uns in unserer Hängematte bequem machten.